mini|René Aubry René Aubry (* 1956 in Remiremont) ist ein französischer Komponist und Musiker.

Leben René Aubry wurde in Remiremont geboren und wuchs in Laveline-devant-Bruyères in den Vogesen auf.René Aubry, le succès s’écrit sur des notes de musique. In: Vosges Matin. 31. Juli 2019. Abgerufen am 13. September 2026. Mit 19 Jahren verließ er seine Heimat.Les Vosges et le cinéma, portrait de René Aubry. In: silencepodcast.fr. Abgerufen am 13. September 2026. Zur Musik kam er autodidaktisch. Er plante zunächst, mit Gitarrenspiel seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1978 lernte er in Paris die Tänzerin und Choreografin Carolyn Carlson kennen, wodurch nach eigenen Angaben sein Wunsch entstand, Komponist zu werden. Es begann eine langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden, in deren Verlauf Aubry Ballettmusik für Stücke wie Blue Lady (1983) und Signes (1997) komponierte. Carlson wurde auch seine Lebenspartnerin und bekam einen Sohn von ihm.Carolyn Carlson, a woman of many faces. In: numeridanse.com. Abgerufen am 13. September 2026. Daneben arbeitete Aubry unter anderem mit der Choreografin Pina Bausch und später mit Philippe Genty zusammen. Er veröffentlichte zudem als Musiker eine Reihe eigener Alben, beginnend mit seinem selbstbetitelten Debütalbum (1983), das während eines mehrjährigen Aufenthaltes in Venedig entstand. Außerdem war er als Filmmusiker tätig.

Aubry komponiert, arrangiert und produziert Musik. Viele der auf seinen Aufnahmen zu hörenden Instrumente spielt er selbst, neben der Gitarre beherrscht er Bouzouki, Mandoline, Banjo und Mundharmonika. Seine Kompositionen schreibt er für eine Reihe weiterer Instrumente wie Violine, Posaune, Akkordeon, Klavier und Klarinette.Musical treat out of the spotlight. In: ekathimerini.com. 15. Januar 2008. Abgerufen am 13. September 2026. Er ist bekannt dafür, klassische Elemente und Melodien mit modernen Spielweisen zu vermischen. Ein Teil seiner Werke zeigt sich von dem griechischen Komponisten Manos Hadjidakis beeinflusst, dem er auch sein Album Ne m’oublie pas (1997) widmete.

Aubry lebt abwechselnd in Paris und in der italienischen Region Apulien.

Diskografie René Aubry (1983) Airs dans l’air (1987) Libre parcours (1988) Dérives (musique pour un spectacle de Philippe Genty, 1989) Steppe (1990) La révolte des enfants (1991) Après la pluie (1993) Killer Kid (1994) Ne m’oublie pas (1995) Signes (1997) Plaisirs d’amour (1998) Invités sur la terre (2001) Seuls au monde (2003) Projection privée (2004) Mémoires du futur (2006) Play time (2008) Le roi penché (2009) Refuges (2011) bei Fnacmusic Room on the Broom (musique du court métrage d’animation «La Sorcière dans les airs») (2013) Forget Me Not (2013) Days (2014) Now (2015) Stick Man (2016) Chaos (2017) Petits sauts delicats avec grand écart (2018) La fameuse invasion des ours en Sicile (2019)

Filmografie (Auswahl) 1992: Verbrannte Erde (Terre brulée) 1994: Killer Kid – Mit Dynamit und Skateboard (Killer Kid) 1997: Vivre Nu 2003: Die Spur führt in die Hölle (Ambre a disparu) 2004: Malabar Princess 2007: Unter Bomben (Sous les bombes) 2007: Ausgerechnet ich! – Die drei Leben der Natalie L. 2009: Der Grüffelo – Kleine Maus auf großer Mission (The Gruffalo) 2012: Für Hund und Katz ist auch noch Platz (Room on the Broom) 2017: Räuber Ratte (The Highway Rat) 2022: Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs (Maria rêve)

Weblinks

Homepage von René Aubry

Einzelnachweise

Kategorie:Filmkomponist Kategorie:Komponist (Frankreich) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann