Die österreichische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft österreichischer Fußballspieler. Sie untersteht dem Österreichischen Fußball-Bund und repräsentiert diesen auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei den Europameisterschaften des Kontinentalverbandes UEFA. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.
Geschichte Die U-21-Auswahl Österreichs hat mit einer Ausnahme (1980) an allen Europameisterschaften der UEFA teilgenommen. Erstmals qualifizieren konnte man sich für die Endrunde 2019, wo man in der Vorrunde ausschied.
In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2006 wurde Österreich mit Deutschland, England, Polen, Wales und Aserbaidschan in die Gruppe 6 gelost. Drei Siegen standen zwei Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber, bei einer Tordifferenz von 9:14. Mit nur elf Punkten war der zweite Platz, welcher für die Play-offs gereicht hätte, unerreichbar. Gegen den Nachbarn und späteren Gruppensieger aus Deutschland verloren die Österreicher beide Spiele. Einen Achtungserfolg gab es gegen das Team aus England, welches am 7. Oktober 2005, mit 2:1 besiegt wurde. Es war der einzige Auswärtserfolg Österreichs.
Da nach der EM 2006 bereits 2007 die nächste Europameisterschaft, und nicht wie üblich alle zwei Jahre, stattfinden sollte, wurde diese Qualifikation im Schnellverfahren ausgespielt. Angefangen mit einer Vorrunde, über eine kurze Gruppenphase mit drei Mannschaften und den Play-off-Spielen. Österreich brauchte erst in die Gruppenphase einsteigen. In der Gruppe fünf wurde ihnen Italien und Island zugelost. Es wurde nur ein Spiel gegen jede Mannschaft ausgetragen, sodass die Teams je einmal Auswärts- und einmal Heimrecht hatten. In der ersten Partie am 16. August 2006 nahem sich die beiden Außenseiter Österreich und Island durch ein 0:0-Unentschieden gegenseitig die Punkte weg. Nachdem Italien am zweiten Spieltag Island mit 1:0 besiegte, musste die letzte Partie gegen die Österreicher entscheiden. Italien setzte sich neuerlich mit 1:0 durch, sodass die Österreicher die Qualifikation verfehlten.
Bei der Qualifikation zur Euro 2009 hatten die Österreicher Losglück und konnten mit Ausnahme Italiens den großen Favoriten in der Gruppe 7 ausweichen. Mit Belgien, der Slowakei, Island und Zypern wurde die Mannschaft vor eine schwere aber doch lösbare Aufgabe gestellt. Nachdem nur der erste Platz für die Play-off-Runde berechtigte, war dieser Ziel der Österreicher. Mit sechs Siegen und zwei Unentschieden wurde der erste Rang klar erspielt. Belgien wurde mit neun Punkten klar auf den zweiten Platz verwiesen. Alle Heimspiele wurden gewonnen und Punktverluste gab es nur in den Auswärtspartien gegen Island und die Slowakei. In keinem Spiel gewann die Mannschaft mehr als mit einem Tor Unterschied. Es war dies die erste Qualifikation für die Entscheidungsspiele um den Einzug in die Play-off-Runde in der Geschichte des österreichischen U-21-Teams.Nur Finnland trennt Österreichs U21 noch von der EM, diepresse.com
In den Entscheidungsspielen um den Einzug in die Play-off-Runde der EM 2009 am 11. und 15. Oktober 2008 traf Österreich auf Finnland und stand damit vor einer lösbaren Aufgabe. Im ersten Spiel in Pasching leiteten zwei frühe Tore durch Christoph Saurer und Florian Klein nach nur 13 Minuten – Përparim Hetemaj konnte in der 63. Minute für die Finnen verkürzen – den 2:1-Sieg ein, wobei die Österreicher viele gute Möglichkeiten ausließen.Österreich 2-1 Finnland, transfermarkt.de Im Rückspiel schien ebenfalls alles gut zu laufen. Marko Stanković erzielt in der 26. Minuten die 1:0-Führung. Diese sollte bis zur 81. Minute anhalten, ehe Jussi Vasara den Ausgleich erzielte. In der Nachspielzeit traf Vasara mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 für Finnland und zwang Österreich in die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung gebracht hatte, kam es zum Elfmeterschießen. In diesem scheiterten Stanković und Madl am finnischen Keeper Tomi Maanoja, womit das österreichische Team die erste Teilnahme an einer U-21-EM-Endrunde verpasste.U21 stellt sich selbst ein Bein, derstandard.at
Auch in der Qualifikationsgruppe 10 zur Europameisterschaft 2011 starteten die ersatzgeschwächten Österreicher mit einer 1:2-Niederlage in Belarus.
Teilnahmen an den U-21-Europameisterschaften 1978 In der Vorrundengruppe 3 gegen die DDR (1.) und die Türkei (2.) ausgeschieden 1980 nicht teilgenommen 1982 In der Vorrundengruppe 1 gegen Deutschland (1.), Bulgarien (2.) und Finnland (4.) ausgeschieden 1984 In der Vorrundengruppe 6 gegen Albanien (1.), Deutschland (2.) und die Türkei (3.) ausgeschieden 1986 In der Vorrundengruppe 5 gegen Ungarn (1.), die Niederlande (2.) und Zypern (4.) ausgeschieden 1988 In der Vorrundengruppe 1 gegen Spanien (1.), Rumänien (2.) und Albanien (4.) ausgeschieden 1990 In der Vorrundengruppe 3 gegen die UdSSR (1.), die DDR (2.) und die Türkei (4.) ausgeschieden 1992 In der Vorrundengruppe 4 gegen Dänemark (1.), Jugoslawien (2.) und San Marino (4.) ausgeschieden 1994 Endrunde in Frankreich In der Qualifikationsgruppe 6 gegen Frankreich (1.), Schweden (2.), Finnland (3.), Bulgarien (4.) und Israel (5.) ausgeschieden 1996 Endrunde in Spanien In der Qualifikationsgruppe 6 gegen Portugal (1.), England (2.), Irland (3.) und Lettland (5.) ausgeschieden 1998 Endrunde in Rumänien In der Qualifikationsgruppe 4 gegen Schweden (1.), Belarus (3.), Lettland (4.), Schottland (5.) und Estland (6.) ausgeschieden 2000 Endrunde in der Slowakei In der Qualifikationsgruppe 6 gegen Spanien (1.), die Niederlande (2.), Israel (3.) und Zypern (4.) ausgeschieden 2002 Endrunde in der Schweiz In der Qualifikationsgruppe 7 gegen Frankreich (1.), Spanien (2.), Israel (3.) sowie Bosnien und Herzegowina (5.) ausgeschieden 2004 Endrunde in Deutschland In der Qualifikationsgruppe 3 gegen Tschechien (1.), Belarus (2.), die Niederlande (4.) und Moldawien (5.) ausgeschieden 2006 Endrunde in Portugal In der Qualifikationsgruppe 6 gegen Deutschland (1.), England (2.), Polen (3.), Wales (5.) und Aserbaidschan (6.) ausgeschieden 2007 Endrunde in den Niederlanden In der Qualifikationsgruppe 5 gegen Italien (1.) und Island (3.) ausgeschieden 2009 Endrunde in Schweden Nach dem Sieg in der Qualifikationsgruppe 7 gegen die Slowakei (2.), Belgien (3.), Island (4.) und Zypern (5.) in den Entscheidungsspielen gegen Finnland ausgeschieden 2011 Endrunde in Dänemark In der Qualifikationsgruppe 10 gegen Schottland (1.), Belarus (2.), Albanien (4.) und Aserbaidschan (5.) ausgeschieden. 2013 Endrunde in Israel In der Qualifikationsgruppe 10 gegen Niederlande (1.), Schottland (2.), Bulgarien (3.) und Luxemburg (5.) ausgeschieden. 2015 Endrunde in Tschechien In der Qualifikationsgruppe 4 als Gruppenzweiter gegen Spanien (1.), Ungarn (3.), Bosnien und Herzegowina (4.) und Albanien (5.) ausgeschieden. Österreich kam als fünftbester Zweitplatzierter nicht unter die besten vier Teams des Play-offs der besten Gruppenzweiten. 2017 Endrunde in Tschechien In der Qualifikationsgruppe 7 als Gruppenzweiter hinter Deutschland und vor Finnland, Aserbaidschan, Russland und Färöer für das Play-off qualifiziert. In diesem gegen Spanien (h: 1:1 / a: 0:0) aufgrund der Auswärtstorregel ausgeschieden. 2019 Endrunde in Italien und San Marino In der Qualifikationsgruppe 7 als Gruppenzweiter hinter Serbien und vor Russland, Armenien, Nordmazedonien und Gibraltar für das Play-off qualifiziert. In diesem gegen Griechenland (a: 1:0 / h: 2:0) aufgestiegen und qualifiziert. Gegner bei der Endrunde in der Gruppenphase waren Serbien, Dänemark und Deutschland. Man verpasste mit vier Punkten als Dritter den Aufstieg in das Semifinale und somit auch die Qualifikation für das Fußballturnier bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. 2021 Endrunde in Slowenien und Ungarn In der Qualifikationsgruppe 3 als Gruppenzweiter gegen England (1.), Albanien (3.), Türkei (4.), Kosovo (5.) und Andorra (6.) ausgeschieden. Österreich kam als neuntbester Zweitplatzierter nicht unter die besten fünf Teams des Play-offs der besten Gruppenzweiten.2023 Endrunde in Rumänien und GeorgienIn der Qualifikationsgruppe A als Gruppenvierter gegen Norwegen (1.), Kroatien (2.), Finnland (3.), Aserbaidschan (5.) und Estland (6.) ausgeschieden.2025 Endrunde in SlowakeiIn der Qualifikationsgruppe H als Gruppendritter gegen Slowenien (1.), Frankreich (2.), Zypern (4.) und Bosnien und Herzegowina (5.) ausgeschieden. Anmerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.
Trainer und Betreuer Aktuelles Betreuerteam mini|Teamchef Werner Gregoritsch wurde 2012… Position Name Geburtsdatum seit letzter Verein Teamchef Peter Perchtold 02.09.1984 2025 ÖFB A-Team Co-Trainer Andreas Gahleitner 30.03.1982 2020 LASK Torwarttrainer Raimund Hedl 31.08.1974 2018 SK Rapid Wien Konditionstrainer Stefan Arvay 18.08.1974 2017 Kapfenberger SVKonditionstrainerMarkus Felfernig18.06.19832021Kapfenberger SV Mentaltrainer Enrico Kulovits 29.12.1974 2017 USV Mettersdorf Videoanalyst Tobias Drössler 31.10.1993 2025 1. FC Union Berlin (Jugend)VideoanalystAxel Widorn2021– Teammanager Michael Gangoly 20.05.1981 2025 ÖFB A-Team Teamarzt Christoph Resinger 2019 – Teamarzt Michael Maier 2024 – Physiotherapeut Johannes Handler 2009 – Physiotherapeut Philipp Endl 2014 SK BreitenfurtPhysiotherapeutDaniel Brand2021–PhysiotherapeutFlorian Metz18.09.19852025Admira Wacker Zeugwart Mario Laha 2018 –
Teamchefhistorie mini|…Nachfolger von Andreas Herzog. von bis Spiele TeamchefTransfermarkt.at: Mitarbeiterhistorie Österreich U21 (abgerufen am 28. März 2017) Geburtsdatum Anmerkung 30.11.1984 30.11.1986 4 August Starek 16.02.1945 01.01.1987 31.12.1987 6 Josef Hickersberger 27.04.1948 01.01.1988 30.06.1990 13 Walter Gebhardt 10.11.1945 01.07.1990 30.06.1991 6 Friedrich Koncilia 25.02.1948 01.07.1991 31.12.1991 1 Dietmar Constantini 30.05.1955 20.07.1992 31.12.1992 4 Herbert Prohaska 08.08.1955 01.01.1993 31.12.1994 16 Bruno Pezzey † 03.02.1955 01.02.1995 05.03.1996 6 Heribert Weber 28.06.1955 12.03.1996 10.10.1999 26 Ernst Weber † 05.10.1948 11.10.1999 30.09.2005 48 Willi Ruttensteiner 12.11.1962 01.10.2005 30.10.2005 2 Gerhard Hitzel 11.10.1947 Interimstrainer 01.11.2005 19.01.2006 2 Willi Ruttensteiner 12.11.1962 19.01.2006 04.03.2009 27 Manfred Zsak 22.12.1964 04.03.2009 31.12.2011 28 Andreas Herzog 10.09.1968 01.02.2012 31.12.2024 115 Werner Gregoritsch 22.03.1958 25.08.202009.09.20202Peter Schöttel26.03.1967Interimstrainer01.01.2025laufend4Peter Perchtold02.09.1984
Kaderliste Aktueller Kader mini|Ehemaliger Kapitän des Teams: Philipp Lienhart mit 30 Einsätzen|287x287px Für die U-21-Europameisterschaft-Qualifikation gegen Dänemark am 10. Oktober 2025 und Wales am 14. Oktober 2025 wurde folgender Kader einberufen: Nr. Name geboren Verein Spiele Tore Letzter Einsatz Torhüter 1 style="text-align:left" 3 0 23 style="text-align:left" 2 0 style="text-align:left" 0 0 Abwehr 3 style="text-align:left" 12 1 16 style="text-align:left" 2 0 style="text-align:left" 0 0 25 style="text-align:left" 3 0 17 style="text-align:left" 5 2 4 style="text-align:left" 4 1 style="text-align:left" 0 0 3 style="text-align:left" 3 0 style="text-align:left" 0 0 2 style="text-align:left" 5 0 Mittelfeld 6 style="text-align:left" 15 0 13 style="text-align:left" 2 0 18 style="text-align:left" 3 0 15 style="text-align:left" 0 0 10 style="text-align:left" 9 2 style="text-align:left" 0 0 11 style="text-align:left" 8 0 Angriff 21 style="text-align:left" 6 1 style="text-align:left" 0 0 14 style="text-align:left" 3 0 19 style="text-align:left" 5 1 9 style="text-align:left" 4 1
Länderspiele