Chester A. Arthur wurde 1880 an die Seite des republikanischen Präsidentschaftskandidaten James A. Garfield zum Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Am 19. September 1881 stieg er ins Präsidentenamt auf, nachdem Garfield den Verletzungen erlegen war, die er zwei Monate zuvor bei einem Attentat erlitten hatte. 1884 trat er nicht mehr zur Wahl an; an seiner Stelle kandidierte der ehemalige Außenminister James G. Blaine, der Grover Cleveland unterlag.
Arthur, der als letzter Präsident der US-Geschichte seine komplette Amtszeit ohne einen Stellvertreter absolvierte, nahm in fast allen Ministerien personelle Veränderungen vor. Vier Kabinettsmitglieder schieden noch im selben Jahr aus der Regierung aus. Lediglich Kriegsminister Robert Todd Lincoln, Sohn von Abraham Lincoln, blieb an Arthurs Seite bis 1885 im Amt.
Mehrheit im Kongress Präsident KongressHausSenatGesamt Chester Arthur (R) 47. Divided government 48. Quelle: Repräsentantenhaus, Senat
Das Kabinett Ressort / Amt Amtsinhaber Partei Zeitraum BildPräsident der Vereinigten StaatenChester Alan Arthur Republikaner (R)1881–188580px Vizepräsident der Vereinigten Staatenvakant1881–1885Ministerämter Außenminister der Vereinigten StaatenJames Gillespie Blaine R188180pxFrederick Theodore Frelinghuysen R1881–188580px Finanzminister der Vereinigten StaatenWilliam Windom R188180pxCharles James Folger R1881–188480pxWalter Quintin Gresham R188480pxHugh McCulloch R1884–188580pxKriegsminister der Vereinigten StaatenRobert Todd Lincoln R1881–188580px Marineminister der Vereinigten StaatenWilliam Henry Hunt R1881–188280pxWilliam Eaton Chandler R1882–188580px Justizminister der Vereinigten StaatenIsaac Wayne MacVeagh R188180pxBenjamin Harris Brewster R1881–188580px Postminister der Vereinigten StaatenThomas Lemuel James R188180pxTimothy Otis Howe R1881–188380pxWalter Quintin Gresham R1883–188480pxFrank Hatton R1884–188580px Innenminister der Vereinigten StaatenSamuel Jordan Kirkwood R1881–188280pxHenry Moore Teller R1882–188580px
Weblinks Chester A. Arthur – Administration. Miller Center of Public Affairs der University of Virginia (englisch, Redakteur: Justus Doenecke)
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