Gerd Roscher (* 13. März 1943) ist ein deutscher Dokumentarfilmer und Hochschullehrer an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Leben Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie in München und Frankfurt erhielt er 1972 eine Professur für Dokumentarfilm und Video in Hamburg. In den 1970er Jahren beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit dem Genre Zielgruppenfilm und dem – damals – „Neuen Medium“ Video, speziell dessen Bedeutung für Medienzentren und Videozeitschriften. Daraus entstand zu Beginn der 1980er Jahre eine Auseinandersetzung mit Videokunst, Experimentalfilmen und mit der Debatte um den essayistischen Film. In den 1990er Jahren kam der Forschungsbereich der visuellen Anthropologie hinzu. Seit seiner Emeritierung 2008 arbeitet er an einem Dokumentationsprojekt über den Afrikaforscher Albrecht Roscher.
Filmografie (Auswahl)
1979: Wir machen unsere Filme selbst 1980: Ich möchte einmal am Sender stehen 1982: Propaganda als Waffe 1985: Fragebogen im IV. Reich 1988: Sonst ist auch das Ende verdorben 1989: Die letzte Passage 1991: Jenseits der Grenze 2000: Ritual der schwarzen Sonne 2013: Kurze Schatten
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg) Kategorie:Videokünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1943 Kategorie:Mann