Die Neue Südtiroler Tageszeitung (im Verbreitungsgebiet umgangssprachlich auch einfach die Tageszeitung) ist neben den Dolomiten die zweite deutschsprachige Tageszeitung in Südtirol. Das Blatt versteht sich als linksliberalerEugen E. Hüsler, Udo Bernhart: Bruckmann Reiseführer Südtirol. Bruckmann Verlag, 2019, ISBN 978-3-7343-1627-2 (E-Book; Kapitel: Südtirol von A bis Z: Zeitungen). Gegenpol zur medialen Übermacht der Tageszeitung Dolomiten.

Geschichte links|mini|Redaktion in der Bozner Silbergasse 5 Die Zeitung entstand im Jahr 1996 als Nachfolger des Wochenmagazins südtirol profil und wird seither von Arnold Tribus herausgegeben. Ein Team von zehn Redakteuren und ebenso vielen freien Mitarbeitern befasst sich neben dem aktuellen Regionalgeschehen vor allem mit brisanten gesellschaftspolitischen Themen. Aufgrund ihrer kontroversen und polarisierenden Berichterstattung wurde die Zeitung schon mehrmals in Gerichtsprozesse verwickelt.

Die Zahl der erreichten Leser wurde für 2006 mit 288.000 und für 2012 mit 203.000 angegeben. Auch in der Preisliste von 2026 wird diese 2012 von Analyse Strategie Dr. Gruber & Partner ermittelte Zahl verwendet.

Seit dem 3. Januar 2013 gibt es eine Onlineausgabe, Nachrichten werden auch in einem Blog veröffentlicht.

Staatliche Presseförderung Die Neue Südtiroler Tageszeitung erhält regelmäßig Beiträge der staatlichen Presseförderung Italiens zugunsten von Minderheitensprachen. 2024 waren dies knapp 1,2 Millionen Euro. Im Vergleich dazu erhielt die zweite Südtiroler Tageszeitung Dolomiten 6,2 Millionen Euro, was italienweit den höchsten Förderbeitrag für Presseorgane darstellte.

Weblinks Website der Tageszeitung

Einzelnachweise

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