Die Wahl zum 4. Bayerischen Landtag fand am 23. November 1958 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,6 %.

Ausgangspunkt Es galt eine 10-%-Sperrklausel auf Ebene der Bezirke, d. h. eine Partei musste in mindestens einem der Bezirke 10 % der gültigen Stimmen erreichen, um in den Landtag einzuziehen.Information zur Zehn-Prozent-Hürde im Abschnitt Sperrklausel

Ergebnis + Ergebnis der Landtagswahl vom 23. November 1958Landtagswahlen in Bayern seit 1946ParteiErst-stimmenZweit-stimmenSummeSummein Prozent SitzeCSU2.101.6452.091.2594.192.90445,56 %101SPD1.461.9441.377.3562.839.30030,85 %64GB/BHE399.727393.901793.6288,62 %17BP392.017350.407742.4248,07 %14FDP269.145243.199512.3445,57 %8DRP27.71029.15456.8640,62 %–DP17.88216.55534.4370,37 %–DG15.54316.37631.9190,35 %– Die FDP schaffte den Einzug in den Landtag, weil sie im Bezirk Mittelfranken 12,1 Prozent der Stimmen erhielt.Bayerischer Landtag: Regierungsbezirk Mittelfranken (Gesamtstimmenergebnisse), Wahlen in Deutschland.

Nach der Wahl führten CSU, GB/BHE und FDP ihre Koalitionsregierung fort, zunächst unter der Führung von Hanns Seidel (Kabinett Seidel II), ab 1960 unter Hans Ehard (Kabinett Ehard IV).

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (4. Wahlperiode)

Einzelnachweise

Weblinks Statistisches Landesamt – Wahlergebnisse in Bayern

#1958 Bayern Landtag Kategorie:Bayerische Geschichte (20. Jahrhundert)