Marius Zibolis (* 14. Oktober 1974 in Vilkaviškis, Litauische SSR; † 18. Januar 2023) war ein litauischer Goalballspieler.
Leben Zibolis spielt seit 1989 Goalball. 1998 erreichte er mit der litauischen Goalballnationalmannschaft den dritten Platz bei den Goalballweltmeisterschaften in Madrid. 2001 gewann er bei den Goalballeuropameisterschaften den zweiten Platz und somit Silber. Im selben Jahr wurde ihm von dem litauischen Präsidenten der Orden des Großfürsten Gediminas (5. Grad) verliehenhttp://paksas.president.lt/ordinai/table_e.phtml. 2002 erreichte Zibolis mit der litauischen Goalballnationalmannschaft den zweiten Platz bei Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro. Vier Jahre später gelang es ihnen die Weltmeisterschaften in Spartanburg zu gewinnen.
2000 nahm Zibolis erstmals an den Paralympischen Spielen teil und gewann dort mit seiner Mannschaft eine Bronzemedaille. 2004 in Athen konnte er diesen Erfolg jedoch nicht wiederholen. Erst 2008 in Peking gewannen er und seine Mannschaft wieder eine Medaille (Silber).
Zibolis lebte in Vilnius.
Erfolge Sommer-Paralympics 2000 Sydney: Bronze 2008 Peking: Silber 2020 Tokio: Bronze
Andere Internationale Wettbewerbe 1998 IBSA World Goalball Championships, Madrid: Bronze 2001 IBSA European Goalball Championships, Budapest: Silber 2002 IBSA World Goalball Championships, Rio de Janeiro: Silber 2006 IBSA World Goalball Championships, Spartanburg: Gold
Weblinks Eintrag auf der Seite des IBSA (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Goalballspieler (Litauen) Kategorie:Paralympics-Teilnehmer (Litauen) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2000 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2004 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2008 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2020 Kategorie:Träger des litauischen Großfürst-Gediminas-Ordens Kategorie:Träger des Ordens für Verdienste um Litauen Kategorie:Person (Rajongemeinde Vilkaviškis) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Litauer Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann