mini|Oliver Broumis beim Studio Hamburg Nachwuchspreis 2012 Oliver Broumis (* 31. Juli 1965 in Hannover) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben Nach dem Abitur studierte er von 1986 bis 1989 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg., abgerufen am 2. Dezember 2021 Außerdem trainierte er bei amerikanischen Coaches in Los Angeles.

Seine erste professionelle Arbeit nach der Schauspielschule war der deutsch-schweizerische Kinofilm Immer & Ewig. Gleichzeitig hatte er erste Engagements an verschiedenen deutschen Theatern. 2004 spielte er den Zoodirektor Bernhard Grzimek in dem Dokudrama Grzimek, eine deutsche Legende. Bei dem Film Zwischen Kopf und Himmel, ebenfalls 2004, wirkte er erstmals als Creative Producer mit.

2005 fungierte Oliver Broumis als Presenter bei den European Film Awards, Regie Pepe Danquart.

Seit 2010 arbeitet er mit einer Regisseurin an einem Drehbuch zu einem Film über den Tod und den Prozess des Sterbens. Der Film stellt die Frage, ob nicht jede Sekunde im Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit zu leben, uns einen ungeheuren Zugewinn an Lebensqualität bescheren würde.

2013 hat er den „Raindance Berlin Documentary Foundation Course“ (Raindance Film Festival) gemacht, da er begonnen hat, an zwei Dokumentarfilmen zu arbeiten.

Von 2013 bis 2015 war er Trainer und Regisseur für Gefängnistheater in der JVA Berlin-Pankow für die Projekte „Heimat“ und „Identität“.

Im Februar 2021 outete er sich im Rahmen der Initiative actout im SZ-Magazin mit 184 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, nicht-binären und trans* Schauspielern.Carolin Emcke, Lara Fritzsche: »Ich komme aus einer Welt, die mir nicht von mir erzählt hat«. In: Süddeutsche Zeitung Magazin, 5. Februar 2021, S. 8–21.

Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Europäischen Filmakademie. Außerdem ist er Gründungsmitglied des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler BFFS und war die ersten zwei Jahre im Vorstand.

Filmografie Filme 1991: Immer & Ewig 1993: Stalingrad 1994: Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen 1996: Gefährliche Orte – Bombenleger 1997: Durchgebraten 1997: Die letzte Sekunde 2000: Bella Martha 2001: Girl 2002: Neon Eyes 2003: Die Gelegenheit 2004: Sergeant Pepper 2004: Zwischen Kopf und Himmel 2004: Perle 2005: Hochzeitszone 2009: Saturn Returns 2009: Die Unbedingten (Kurzfilm) 2010: Unter dir die Stadt 2010: Unter den Händen 2018: Was uns nicht umbringt 2022: Unspoken

Fernsehen

Auszeichnungen

1991: Immer & Ewig – Festival Solothurn – Bester Film 1992: Stalingrad – Bayerischer Filmpreis, Kategorien: Produzenten – Cutter & Kamerapreis 1994: Stalingrad – Jupiter für bester nationaler Film 1995: Hasenjagd – Nominierung Deutscher Filmpreis 1996: Hasenjagd – Preis der Jury, Filmfestival San Sebastian 1997: Hasenjagd – Preis der Jury, Filmkunstfest MV – Schwerin 1997: Die letzte Sekunde – Kodak Eastman Förderpreis, Filmtage Hof 2002: Bella Martha – Nominierung Deutscher Filmpreis 2003: Bella Martha – Nominierung Goya, Spanien – Bester europäischer Film 2004: Die Gelegenheit – Grand Prix du Jury, Festival D´Angers und Starterpreis der Stadt München 2005. Sergeant Pepper – Young Peoples Jury Award & Bester Film Toronto International Filmfestival und Weißer Elefant, Filmfest München 2006: Bernhard Grzimek-Ein Leben für die Tiere – Öko Film Tour – Bester künstlerischer Film 2009: Frau Böhm sagt Nein – Zuschauerpreis 3Sat – Baden-Baden Fernsehfilm Festival 2010: Frau Böhm sagt Nein – Adolf Grimme Preis 2010: Die Unbedingten – Nominierung Studio Hamburg Nachwuchspreis 2012: Unter den Händen – Nominierung Studio Hamburg Nachwuchspreis 2018: Was uns nicht umbringt – Nominierung Art Cinema Award, Internationaler Verband der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.) 2018: Was uns nicht umbringt – Nominierung Hamburger Produzentenpreis, Deutsche Kinoproduktion, Filmfest Hamburg 2024: Unspoken - Prädikat wertvoll, Deutsche Film - und Medienbewertung FBW 2025: Unspoken - Best Feature Film at Rome Prisma Film Award für 2025: Unspoken - Best LGBTQ Film at Director Talents Movie Award London 2025: Unspoken - Best LGBTQ Film at Los Angeles Movie & Music Video Awards

Theater 1986: Methusalem oder ewige Bürger, Junges Theater Göttingen 1987: Karl Valentin Abend, Junges Theater Göttingen 1989: Ich bin nicht Rappaport, Kammerspiele Düsseldorf 1989: Der Zauberer von Oz, Theater Bremen 1989–1990: Nachtvorstellung, Opera Stabile/Staatsoper Hamburg 1991: Coriolanus, Theater Basel 1992: Das Erwachen, Theater Heidelberg 1993: Kuprianov und Natase, Festival „Junge Hunde im Mai“, Hamburg 1993: Faust, Schillertheater Berlin 2006–2008: The Basis of Make-up, Volksbühne Berlin und Forum Expanded, Intern. Filmfestspiele Berlin – Berlinale

Weblinks Offizielle Website

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie Kategorie:Person (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Mann