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Das Bible Lands Museum Jerusalem (; BLMJ) ist ein Museum, das die Kultur aller in der Bibel erwähnten Völker veranschaulicht, beispielsweise der Philister, Aramäer, Hethiter, Elamer, Phönizier und Perser. Es wurde 1992 eröffnet.
Das BLMJ legt den Schwerpunkt auf historische und archäologische Aspekte, nicht auf Religion. Ziel ist, die Landstriche, in denen die Bibel entstand, in einen geschichtlichen Zusammenhang zu bringen.Michael Green: Bringing civilizations together, Jerusalem Post, 30. Mai 2008, S. 26. Der behandelte geografische Raum reicht dabei von Ägypten bis Afghanistan und von Nubien bis zum Kaukasus. Der zeitliche Rahmen wird vom Beginn der menschlichen Zivilisation bis zum Frühchristentum gespannt. Neben der Dauerausstellung finden regelmäßig Sonderschauen statt.
Das Gebäude liegt nahe beim Israel-Museum. Gegründet wurde es von dem Antiken-Händler Elie Borowski, der seine bedeutende Privatsammlung einbrachte. Architekt des Gebäudes war Ze’ev Schoenberg.
Literatur Lindsey Taylor-Guthartz, Bible Land Museum Jerusalem (Hrsg.): Bible Lands Museum Jerusalem. Guide to the collection. Jerusalem, R. Sirkis publishers, 3. Aufl. 2002, ISBN 965-387-031-9. Wilfried Seipel (Hrsg.): Land der Bibel. Jerusalem und die Königsstädte des Alten Orients. Schätze aus dem Bible Lands Museum Jerusalem. Wien 1997, Textband (ISBN 3-900325-75-8) und Katalog (ISBN 3-900325-76-6).
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