Claude Chabauty (* 4. Mai 1910 in Oran; † 2. Juni 1990 in Grenoble) war ein französischer Mathematiker.
Er besuchte ab 1929 die École normale supérieure. 1938 wurde er mit einer zahlentheoretischen Arbeit promoviert (Sur les équations diophantiennes liées aux unités d'un corps de nombres algébriques fini). abgerufen am 12. Februar 2024. Er war Professor in Straßburg. 1954 wurde er Nachfolger von Marcel Brelot an der Universität Grenoble als Direktor des Labors für Reine Mathematik, das er 22 Jahre leitete. Er beschäftigte sich mit diophantischer Approximation und Geometrie der Zahlen. Er war einer der ersten Mathematiker, der mit dem gleichen Erfolg klassische Analysis und p-adische Analysis in zahlentheoretischen Problemen benutzte.Würdigung in den Annales de l’Institut Fourier, Band 29, 1979, anlässlich seiner Emeritierung, siehe Weblinks
Nach ihm ist die Chabauty-Topologie benannt.
Literatur Annales de L’Institut Fourier, vol. XXIX, Fasc. 1, 1979 L’Annuaire des Ancièns Élèves de l’École Normale Supérieure, 1991
Weblinks Claude Chabauty in der Datenbank zbMATH Claude Chabauty Würdigung von Jean-Jacques Payan
Einzelnachweise
Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Grenoble) Kategorie:Nicolas Bourbaki Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1990 Kategorie:Mann