Jan Karel Kovář (deutsch: Johann Karl Kovář; auch: Kowarz; * ~ 1709 in Prag, Böhmen; † 11. Januar 1749 ebenda) war ein böhmischer Freskant.
Jan Karel Kovář war ein Schüler des Malers Johann Adam Schöpf. 1735 erwarb er das Bürgerrecht der Prager Kleinseite. 1736 wurde er als Mitglied in die Kleinseitner Malerbruderschaft aufgenommen. Er schuf zahlreiche Fresken für Kirchen in Prag und in Böhmen.
Werke Prager Kleinseite: Theresienkapelle der Unbeschuhten Karmelitinnen bei St. Joseph (1745) Prag, St.-Salvator-Kirche Prag, Kirche St. Johannes von Nepomuk am Felsen: Deckenfresken Prag, Georgskirche: St. Adalbert (1746) Kuttenberg, St. Barbara-Kirche: Ignaz von Loyola Kloster Sázava, Deckenfresken St. Prokop Stift Břevnov: Deckenfresken Stift Broumov: Deckenfresken Lidice, Kirche (1741) Kladno, Deckenfresko im Schloss Smečno: Sala terrena im Schlosspark von Smečno
Literatur
Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder, Bd. 2, ISBN 3-486-52551-4, S. 269.
Kategorie:Maler (Tschechien) Kategorie:Freskant Kategorie:Person (Prag) Kategorie:Person (Königreich Böhmen) Kategorie:Geboren 1709 Kategorie:Gestorben 1749 Kategorie:Mann