mini|hochkant|Micha Marah (2013) Micha Marah (* 26. September 1953 in Turnhout, Flandern, eigentlich Aldegonda Leppens) ist eine belgische Sängerin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin.
Biographie 1969 veröffentlichte Micha Marah im Alter von 16 Jahren ihre erste Single. Einem breiteren Publikum wurde sie aber durch die Teilnahme am belgischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 1971 bekannt, der vom flämischen Fernsehsender BRT unter dem Titel Canzonissima veranstaltet wurde. Sie nahm an den Halbfinalrunden mit mehreren Liedern teil und konnte sich mit den drei Beiträgen Tamboerke, Ik ben zeventien und Die ring für das Finale qualifizieren.http://www.geocities.ws/national_finals_70s_80s/Belgium1971SF.html Im Finale selbst erhielt sie für alle drei Beiträge null Punkte von der abstimmenden Jury.http://www.geocities.ws/national_finals_70s_80s/Belgium1971.html Das Lied Tamboerke erreichte die flämischen Singlecharts und war Micha Marahs erster Hit. Ihre zweite Hitsingle war eine flämische Coverversion des zweitplatzierten spanischen Beitrages beim Eurovision Song Contest 1971, En un mundo nuevo unter dem Titel Die heerlijke wereld. Im gleichen Jahr erreichte sie auch mit den Liedern Ik ben een meisje und Sterren aan de hemel die Charts.
1975 nahm sie erneut an der belgischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. In einer aufwendigen Vorauswahl konnte sie sich mit den beiden Titeln Kom bij mij und ’t is over für das Finale qualifizieren, wo sie die Plätze sieben und fünf erreichte.http://www.geocities.ws/national_finals_70s_80s/Belgium1975.html Nach weiteren erfolgreichen Veröffentlichungen wurde die Sängerin vom Fernsehsender BRT intern ausgewählt, Belgien beim Eurovision Song Contest 1979 zu vertreten. In einer sich über fünf Wochen erstreckenden Vorentscheidung wurde aus sechs Beiträgen der Titel Hey nana als Wettbewerbsbeitrag ausgewählt.http://www.geocities.ws/national_finals_70s_80s/Belgium1979SF.htmlhttp://www.geocities.ws/national_finals_70s_80s/Belgium1979.html Marah war mit der Titelauswahl nicht einverstanden und hasste den Titel so sehr, dass sie sich weigerte ihn im Studio einzuspielen.Jan Feddersen: Ein Lied kann eine Brücke sein, Hoffmann und Campe, 2002 Beim Wettbewerb in Jerusalem erhielt sie nur fünf Punkte und landete zusammen mit der österreichischen Vertreterin Christina Simon auf dem letzten Platzhttps://www.diggiloo.net/?1979. Marah bezeichnete dieses Ergebnis als „Albtraum“. Es ist bis heute der letzte Wettbewerbsbeitrag, der nie vom Originalinterpreten aufgenommen wurde.John Kennedy O’Connor: Eurovision Song Contest - Das offizielle Buch zu 50 Jahren europäischer Popgeschichte, Gondrom 2004. S. 78
Nach der Wettbewerbsteilnahme folgten weitere Veröffentlichungen. 1983 brachte sie unter dem Titel Alleen voor kinderen ein Album mit Kinderliedern heraus. Die LP war ein Erfolg, sodass 1984 und 1985 die Teile zwei und drei folgten. Zusammen mit Marijn De Valck moderierte sie die Jugendsendung Stad op stelten im Fernsehen. Außerdem moderierte sie im Radio die Sendungen Hadiemicha und Kwistig met muziek. 1993 wurde anlässlich ihres vierzigsten Geburtstags ein Album mit ihren größten Hits veröffentlicht. Im gleichen Jahr entfernte sie sich von der Pop- und Schlagermusik. 1998 veröffentlichte sie eine CD mit irischen Volksliedern. 2006 gründete sie mit Alana Dante und Sandra Kim das Projekt Soul DivaZ, das in einem Bühnenprogramm Hits der 1960er Jahre präsentiert.
Im Mai 2017 sang sie ihren verhassten Eurovisionstitel Hey nana noch einmal anlässlich der Fernsehsendung Van Gils & Gasten live. Zuvor hatte sie ihn seit 1979 nur einmal 2009 im Rahmen eines Medleys gesungen.
Diskografie Alben 1970: Micha Marah internationaal 1971: 17 jaar - Knokke 71 1983: Portretjes 1984: Alleen voor kinderen - Deel 1 1985: Alleen voor kinderen - Deel 2 1986: Alleen voor kinderen - Deel 3 1990: Micha Marah 1992: Neem m'n hand 1995: No Way Back 1998: Gouden momenten 1998: Voyage 2000: Moving On
Singles 1969: De majoretten 1969: Ik heb geen mannequintalent 1969: Saki Samba 1970: Alles O.K. 1970: Mijn rendez-vous 1970: Ho ho im Tampico 1971: Tamboerke 1971: Die heerlike wereld 1971: Lange haren 1971: Hey jongens 1972: Kersen zonder stenen 1972: Johnny Boy 1972: Disc Jockey Napolitano 1973: Heel alleen kan ik niet leven 1973: Mr. Popcorn 1974: Ik zal altijd van ja houden 1974: Hasta mañaña 1975: ’t is over 1975: Beter leven geven 1976: The French Song 1977: Vaya con dios 1977: Dibbi dibbi dibbi da 1978: If You Love Me 1978: Regen 1979: Want je zit er zomaar bij 1979: Comment ça va 1979: Altijd tesamen 1979: My Lullaby 1980: Strooi wat witte bloemen om je heen 1980: Kom eens retour 1981: El caballero 1981: Ik hou van alle zes 1981: Show Me the Way 1982: ’s nachts als je eenzam bent 1983: Rozen Martha 1983: Ineke 1984: Rosetta en haar dromen 1984: Zestien jaar 1984: Kerstmis voor iedereen 1985: Als je echt van iemand houdt 1985: Benny 1986: Blijf van m’n vriend 1986: Iedere dans 1986: Jij hoort bij mij 1987: Echte vrienden blijben vrienden 1987: Wie gaat er mee 1987: Vrijdagavond 1988: Ascheid is een beetje als sterven 1988: Waarom ga je naar die ander 1989: Samen dansen 1989: Ik blijf op je wachten 1989: ’t is te gek om weer verliefd te zijn 1989: Jij bent het einde 1990: M’n lieve man 1990: Europe Together 1990: Hou me vast 1990: Kerstsingle 1991: En ik blijf van je houden 1991: Niets is mij teveel 1991: En op dat ogenblik 1992: Is dit nu alles 1992: Kan ik nog geven om jou 1993: Niemand 1993: Veertig jaar 1995: Verloren zoon 1995: Granuaile 1995: I Will Be There 1995: One Heart Breaks 1997: Only a Woman's Heart 1997: Down in the City 1998: Meet on the Ledge 1998: Caledonia
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Interpret eines belgischen Beitrags beim Eurovision Song Contest Kategorie:Popsänger Kategorie:Fernsehmoderator (Belgien) Kategorie:Pseudonym Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Frau