Walter Robert Lach, auch Robert Lach (* 26. Juni 1901 in Wien; † 8. April 1971 ebenda) war ein österreichischer Kameramann und Filmproduzent.

Leben Er besuchte die landwirtschaftliche Hochschule in Wien und begann Anfang der 20er Jahre ein Volontariat bei Regisseur und Produzent Jakob Fleck. Als zweiter Kameramann war er bei der Vita-Film in dieser Zeit an mehreren Produktionen beteiligt.

1925 fungierte er als Co-Kameramann neben Guido Seeber in dem Klassiker Die freudlose Gasse. Lach ging nun nach Berlin und arbeitete noch dreimal für Georg Wilhelm Pabst, daneben aber auch für mehrere andere Regisseure. 1934 verließ er Deutschland und filmte in den Niederlanden und in Österreich.

Von 1941 bis Kriegsende war er für die Kulturabteilung der Wien-Film tätig. 1947 gründete er mit Walter Hoessig die Produktionsfirma Hoela, die vorwiegend Kultur- und Dokumentarfilme herstellte. Er war mit der Schauspielerin Olga von Togni verheiratet.

Walter Robert Lach wurde am Friedhof der Feuerhalle Simmering (Abteilung 1, Gruppe 8, Ring 3, Nummer 81) bestattet.

Filmografie 1925: Die freudlose Gasse 1926: Geheimnisse einer Seele 1926: Man spielt nicht mit der Liebe 1926: Ledige Töchter 1927: Das edle Blut 1927: Die Liebe der Jeanne Ney 1928: Der Unüberwindliche 1928: Das Spiel mit der Liebe 1928: Geschlecht in Fesseln – Die Sexualnot der Gefangenen 1929: Somnambul 1929: Fräulein Fähnrich 1929: Das Recht der Ungeborenen 1929: Das verschwundene Testament 1929: Die Frau im Talar 1929: Eros in Ketten 1929: Jugendtragödie 1930: Eine Dirne ist ermordet worden 1930: Karriere. Tango der Liebe 1930: Bockbierfest 1930: Drei Tage Mittelarrest 1931: Arm wie eine Kirchenmaus 1931: Seitensprünge 1931: Wochenend im Paradies 1931: Der Herr Finanzdirektor 1932: Einmal möcht’ ich keine Sorgen haben 1933: Die Blume von Hawaii 1933: Ringende Menschen. Die Tragödie einer Familie 1933: Tausend für eine Nacht 1934: In Jesu Dienst 1934: Op hoop van zegen 1935: Uilenspiegel leeft nog 1935: De Kribbebijter 1938: Maja zwischen zwei Ehen 1939: Nach Feierabend 1939: Das jüngste Gericht 1957: Egon, der Frauenheld (Co-Produktion) 1964: Das Haus auf dem Hügel (Co-Produktion)

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Vierter Band H – L. Botho Höfer – Richard Lester, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 534.

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