Karl Kurzmayer, auch Carl Kurzmayer und Károly Kurzmayer (* 28. November 1901 in Wien; † 24. Januar 1972 ebenda) war ein österreichischer Kameramann.
Leben Nach einer Fotografenlehre während des Ersten Weltkrieges erhielt er bei der Filmfirma Pathé eine Ausbildung zum Kameramann. Ab 1918 war er als untergeordneter Kameramann an verschiedenen Filmproduktionen beteiligt. In den 1920er Jahren arbeitete er in dieser Funktion und als Dokumentarfilmer in Deutschland, Ungarn, Spanien und in den USA.
Im Alter von 30 Jahren wurde er Lehrer an der Belgrader Filmakademie. Erst ab 1933 drehte er Spielfilme als Chefkameramann. Von 1936 bis 1938 arbeitete Kurzmayer in Budapester Ateliers, danach wieder in Wien. Abgesehen von seiner Mitwirkung an der Propaganda-Dokumentation Kampf um Norwegen drehte er vorwiegend heitere Filmkomödien, die oft in Wien spielten. Er wurde am Baumgartner Friedhof bestattet.
Filmografie 1933: Mysterium des Geschlechtes 1934: Karneval und Liebe 1935: Die beiden Stoffl 1936: Ember a híd alatt 1936: Unsterbliche Melodien 1936: Szenzáció 1936: Három sárkány 1936: Hannerl und ihre Liebhaber 1936: Dunaparti randevú 1937: Lovagias ügy 1937: Úrilány szobát keres 1937: Viki 1937: Pusztai szél 1937: Torockói menyasszony 1937: Szerelemböl nösültem 1938: Két fogoly 1938: Maga lesz a férjem 1938: Te csak pipálj Ladányi 1938: A harapós férj 1938: Fekete gyémántok 1938: Borcsa Amerikában 1939: János vitéz 1939: Fehérvári huszárok 1939: Érik a búzakalász 1939: Anton der Letzte 1939: Fräulein Figaro 1939: Schwarz gegen Blond 1939: Eins zu Eins 1940: Sieben Jahre Pech 1940: Kampf um Norwegen 1941: Wir bitten zum Tanz 1941/44: Der Wille zum Leben (Dokumentarfilm) 1946: Der weite Weg 1947: Die Welt dreht sich verkehrt 1947: Wiener Melodien 1948: Hin und her 1948: Die Sonnhofbäuerin (auch Co-Regie) 1948: Die Schatztruhe (Regie und Drehbuch) 1949: Wilderernacht (Liebesprobe) 1951: Das gestohlene Jahr 1951: Schwindel im Dreivierteltakt 1951: Valentins Sündenfall 1953: Die große Schuld 1953: Im Krug zum grünen Kranze (Die 5 Karnickel) 1954: Unsterblicher Mozart 1954: Sonne über der Adria 1955: Laß die Sonne wieder scheinen 1955: Die Wirtin an der Lahn 1955: Götz von Berlichingen
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Vierter Band H – L. Botho Höfer – Richard Lester, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 521 f.
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Einzelnachweise
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