Das Uppsala Programme for Holocaust and Genocide Studies (schwedisch: Programmet för studier kring Förintelsen och folkmord) war Teil einer schwedischen Informationskampagne mit den Schwerpunkten: Holocaust und Genozid. Untergebracht im Zentrum für multiethnische Studien der Fakultät für Philosophie und Geschichte der Universität Uppsala, wurde das Programm 1998 ins Leben gerufen. Finanziert wurde das Programm von der schwedischen Regierung. Das Uppsala Programme for Holocaust and Genocide Studies hatte drei Hauptaufgaben: Forschung und Publikation; Dokumentation; und Weiterbildung von Lehrkräften. Die Ergebnisse von Studien und Forschungen wurden von namhaften Journalisten und Publizisten veröffentlicht oder in beispielsweise folgenden Publikationen gedruckt: Studia Multiethnica Upsaliensia, Uppsala Multiethnic Papers, Current Issues and Acta Sueco-Polonica. (englisch)

Das Programm stand in Kooperation mit vielen schwedischen Universitäten, sowie mit führenden internationalen Institutionen in Australien, Deutschland, Frankreich, Israel, Kanada, Polen, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. (englisch)

Im Jänner 2010 wurde das Uppsala Programme for Holocaust Studies mit dem Centre for Multiethnic Research zum Hugo Valentin Centre zusammengeführt. Die Ziel des hugo Valentin Centre ist die Forschung an sowohl Holocaust und Genozid als auch Ethnizität und nationalen Minderheiten in den nordischen Regionen. 2025 wurde das Centre schließlich zum Uppsala Centre for Holocaust and Genocide Studies unbenannt

Das Uppsala Centre for Holocaust and Genocide Studies ist auch eine Einsatzstelle des Österreichischen Gedenkdienstes.

Weblinks Offizielle Seite (englisch) Universität Uppsala (englisch)

Einzelnachweise

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