mini|Diane Kruger (2019) Diane Kruger (* 15. Juli 1976 in Algermissen, Niedersachsen als Diane Heidkrüger) ist eine deutsche ; abgerufen am 16. April 2023. Schauspielerin. Sie tritt überwiegend in englisch- und französischsprachigen Filmen auf. Ihre bekanntesten Rollen sind die Helena in Troja (2004), Dr. Abigail Chase in Das Vermächtnis der Tempelritter (2004) und Das Vermächtnis des geheimen Buches (2007) sowie die Bridget von Hammersmark in Inglourious Basterds (2009).
Persönliches Diane Heidkrüger wurde am 15. Juli 1976 in Algermissen geboren. Sie wuchs dort als ältestes Kind eines Computerspezialisten und einer Bankangestellten auf und besuchte das Gymnasium Josephinum in Hildesheim bis zur 10. Klasse. Nebenbei nahm sie an der Hildesheimer Ballettschule Freese-Baus Unterricht und legte mehrere Kinderballettprüfungen ab.
Sie verkürzte ihren Nachnamen von Heidkrüger mit ihrer Rolle in dem Film Bad, Bad Things erst auf Krüger und dann auf Kruger.
Diane Kruger spricht fließend Englisch und Französisch und synchronisiert ihre Rollen in einigen Filmen selbst.
Am 1. September 2001 heiratete Kruger den französischen Schauspielkollegen Guillaume Canet. Nach fünf Jahren ließ sich das Paar scheiden.Steh auf, Mann. Bei cosmopolitan.de, abgerufen am 11. Dezember 2011 Von 2006 bis zum Sommer 2016 war Kruger mit dem kanadischen Schauspielkollegen Joshua Jackson liiert.Diane Kruger zieht zu Joshua Jackson. Bei: bz.de; abgerufen am 11. Dezember 2011Es ist vorbei. Bei: Spiegel Online, abgerufen am 19. Juli 2016 Ihr jetziger Lebenspartner ist der US-amerikanische Schauspieler Norman Reedus, mit dem sie seit 2018 eine Tochter hat.Endlich spricht sie über ihr Baby, gala.de, 11. Dezember 2018
Karriere
mini|Kruger mit Quentin Tarantino bei den Academy Awards 2010
Am 15. September 1992 war Diane Kruger im Alter von fünfzehn Jahren im Weltfinale des Modelwettbewerbs Look of the year (Gesicht des Jahres) der Modelagentur Elite. Zur Bekanntmachung ihrer Teilnahme war sie am 16. August 1992 Gast der Comedyshow Schmidteinander. Sie ging nach Paris und arbeitete als Model unter ihrem bürgerlichen Namen. Nach einigen Jahren nahm sie dort Schauspielunterricht am Cours Florent und bekam schließlich kleinere Filmrollen.
In dem Hollywood-Film Troja von Wolfgang Petersen spielte Kruger 2004 die Rolle der Helena, die ihren internationalen Durchbruch im Filmgeschäft bedeutete. Als Darstellerin der schönsten Frau der Antike hatte sie sich gegen 3000 Bewerberinnen durchgesetzt. Im selben Jahr spielte sie an der Seite von Nicolas Cage die Rolle der Abigail Chase in dem Abenteuerfilm Das Vermächtnis der Tempelritter. 2007 wiederholte sie die Rolle in der Fortsetzung Das Vermächtnis des geheimen Buches.
Sie moderierte bei den 60. Filmfestspielen von Cannes als Gastgeberin („maîtresse de cérémonie“) als erste Deutsche die Auftaktzeremonie am 16. Mai sowie die Preisgala am 27. Mai 2007. 2008 wurde sie in die Wettbewerbsjury der 58. Berlinale berufen.
Der Film Inglourious Basterds von Quentin Tarantino, in dem neben Kruger weitere deutsche Schauspieler Rollen übernahmen, lief 2009 mit großem Erfolg auf den Filmfestspielen von Cannes und spielte weltweit über 300 Millionen Dollar ein. Im April 2010 hatte Kruger einen kurzen Gastauftritt in der US-amerikanischen Fernsehserie Fringe (Episode 17 der zweiten Staffel), in der ihr langjähriger Freund Joshua Jackson eine Hauptrolle spielte. Kruger spielte 2010 in dem Musikvideo Somebody to Love Me von Mark Ronson & The Business Intl. den britischen Sänger Boy George.
2012 wurde sie in die Wettbewerbsjury der 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes berufen sowie 2015 in die Jury der 72. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. 2017 war sie in Fatih Akins Spielfilm Aus dem Nichts in ihrer ersten rein deutschsprachigen Rolle zu sehen. Für ihre Leistung wurde sie mit dem Darstellerpreis der 70. Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet.
2018 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.Academy invites 928 to Membersphip. In: oscars.org (abgerufen am 26. Juni 2018).
Filmografie (Auswahl) mini|Kruger bei den Filmfestspielen von Venedig 2009 Filme
Serien 2002: Duelles (Folge 2x06) 2010: Fringe – Grenzfälle des FBI (Fringe, Folge 2x17) 2013–2014: The Bridge – America (The Bridge, 26 Folgen) 2021: Bedrängt, bedroht, belästigt – 24 Frauen, 24 Geschichten (H24, Folge 1x01) 2022: Swimming with Sharks (6 Folgen) 2025: Little Disasters 2025: Merteuil
Musikvideo 2010: „Somebody to Love Me“ von Mark Ronson & The Business Intl. featuring Boy George und Andrew Wyatt
Dokumentarfilme 2013: Verführt und Verlassen (Seduced and Abandoned, Dokumentarfilm von James Toback) 2018: Why Are We Creative? (Dokumentarfilm von Hermann Vaske)
Auszeichnungen mini|Diane Kruger bei den Peabody Awards 2014
2003: Trophée Chopard auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin 2004: Bambi in der Kategorie Karriere 2004: Women’s World Award 2009: Broadcast Film Critics Association: Bestes Ensemble in Inglourious Basterds 2009: Phoenix Film Critics Society: Bestes Ensemble in Inglourious Basterds 2009: San Diego Film Critics Society: Bestes Ensemble in Inglourious Basterds 2010: Goldene Kamera in der Kategorie Beste Schauspielerin International für Inglourious Basterds 2010: Screen Actors Guild Award für das beste Schauspielensemble in Inglourious Basterds 2013: Newport Beach Film Festival: Auszeichnung als beste Schauspielerin 2014: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin 2014: Elle Style Award: Beste Filmschauspielerin 2017: Darstellerpreis der 70. Filmfestspiele von Cannes für Aus dem Nichts 2017: Bambi Sonderpreis der Jury 2017: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Darstellerin für Aus dem Nichts 2023: Golden Eye Award des Zurich Film Festivals
Nominierungen 2005: Saturn Award: Beste Nebendarstellerin für Das Vermächtnis der Tempelritter 2007: Teen Choice Award als Choice Movie Actress: Action Adventure für Das Vermächtnis des geheimen Buches 2009: Online Film Critics Society Award: Beste Nebendarstellerin für Inglourious Basterds 2009: Saturn Award: Beste Nebendarstellerin für Inglourious Basterds 2010: Screen Actors Guild Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Inglourious Basterds 2010: Coppa Volpi: Beste Schauspielerin für Mr. Nobody
Ehrenabzeichen
2014: rahmenlos|76x76px Officière de l’ordre des Arts et des Lettres (Offizierklasse des Ordens der Künste und der Literatur)
Weblinks
Diane Kruger bei Moviepilot
Interviews Nina Rehfeld: Ich muß mich manchmal kneifen. In: Welt.de, 21. Oktober 2004 Jörg Michael Seewald: Ich bin zuerst eine Frau. In: FAZ.net, 13. September 2013 Wenke Husmann: Die Franzosen arbeiten so wenig – unglaublich, dass Filme entstehen. In: Zeit Online, 14. September 2013 Mariam Schaghaghi: Zurück zu den Wurzeln. In: Berliner-Kurier.de, 20. November 2017 Dierk Sindermann: Diane Kruger träumt davon, in Deutschland zu arbeiten. In: Merkur.de, 9. Dezember 2017 Ingeborg Harms: Ich habe mein ganzes Leben versucht, in keine Schublade zu passen. In: Vogue.de, 30. August 2019
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Model Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier) Kategorie:Träger des Screen Actors Guild Award Kategorie:Pseudonym Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau