mini | rechts | alternativtext=Darstellung des Begründers des Weilbachs Kunstlexikon ab Schulterblatt von vorn in schwarzweiß. | Philip Weilbach (vor 1900)Weilbachs Künstlerlexikon (dänisch: Weilbachs Kunstnerleksikon) – häufig kurz als „Weilbach“ bezeichnet – ist das Standard-Lexikon der dänischen Kunst und der dänischen Künstler. Es wurde von dem Kunsthistoriker Philip Weilbach (1834–1900) 1877 begründet. In der aktuellen Ausgabe umfasst es ca. 10.000 Einträge von Künstlern aus Dänemark und solchen die dort ihre Wirkungsstätte haben; aller Epochen und Kunstrichtungen.
Als biographisches Lexikon enthält es neben dem Namen, den Lebensdaten und der Kunstrichtung auch Angaben zur Ausbildung, besonderen Werken, Ausstellungen, erhaltenen Preisen, zur Familie (Abstammung, Ehepartner, Nachkommen) etc.
Bedeutung für Schleswig-Holstein Weilbachs Künstlerlexikon ist für Deutschland – insbesondere Schleswig-Holstein – von Relevanz, da darin bis zum Deutsch-Dänischen Krieg 1865 auch die Künstler der dänischen Herzogtümer Schleswig und Holstein verzeichnet sind. Es ist in der Onlineversion mit dem Kunstindeks Danmark des Kulturarvsstyrelsen (seit 2012 Kulturstyrelsen) und dessen Normdaten verknüpft.
Auflagen 1. Auflage 1877/78 erschien die erste Auflage unter dem Titel Dansk konstnerlexikon (Dänisches Künstlerlexikon) in einem Band (Digitalisat).
2. Auflage 1895/96 erschien die zweite Auflage unter dem Titel Nyt dansk kunstnerlexikon (Neues Dänisches Künstlerlexikon) in zwei Bänden (Digitalisat).
3. Auflage 1947 bis 1952 erschien die dritte Auflage unter dem Titel Weilbachs Kunstnerleksikon (Weilbachs Künstlerlexikon) in drei Bänden (Digitalisat).
4. Auflage Weilbach – Dansk kunstnerleksikon. Fjerde udgave. Hrsg. von Sys Hartmann. Munksgaard, Kopenhagen 1994–2000, ISBN 87-16-11206-7 (Digitalisat). Bd. 1. A – Kai Christensen. 1994 Bd. 2. Kay Christensen – Vilhelm Groth. 1994 Bd. 3. Vilhelm Groth-Hansen – Per Iversen. 1995 Bd. 4. Friedrich Jablonowski – Hans Ludvig Larsen. 1996 Bd. 5. Hans W. Larsen – C. F. Møller. 1996 Bd. 6. C. M. Møller – Bergljót Kjartansdóttir Ragnars. 1997 Bd. 7. Laura Ragoczy – Michael Henry Spang. 1998 Bd. 8. Ib Spang Olsen – Klavs Weiss. 1998 Bd. 9. Per Weiss – Carl Henning Aarsø. Supplement, arkitekturregister med videre. 2000
Weblinks Informationen & Würdigung
__NOTOC__ Kategorie:Künstlerlexikon Kategorie:Kunst (Dänemark) Kategorie:Kunst (Schleswig-Holstein)