Andreas Fasbender (* 1957 in Hagen) ist ein deutscher Maler.

Fasbender absolvierte sein Studium an der Kunstakademie Münster 1985. Zahlreiche Preise, Stipendien, internationale Ausstellungen und öffentliche Ankäufe durch Museen folgten. Seit 1994 hat er sein vom Berliner Senat gefördertes Atelier in Berlin und lebt auch in Berlin.

Perkussive Malerei Perkussive Malerei liefert formal wie inhaltlich den originären Einstieg in das Werk des Malers und Perkussionisten Andreas Fasbender. Die Leinwand als klassischer Farbträger wird zum Musikinstrument.

Andreas Fasbender hat sich seit 1991 mit seiner perkussiven Malerei einen ganz eigenen künstlerischen Stil geschaffen, indem er Tonabnehmer hinter die Leinwand montiert und so die auf die Leinwand geschlagene Farbe als Ton bzw. Rhythmus hörbar macht. Perkussive Malerei ist für Andreas Fasbender die unbedingte Synthese aus Malerei und Musik. Musik als das zentrale Motiv seiner Leinwand spiegelt retrospektivisch die getrommelten Arrangements wider und schafft dadurch dem Betrachter die Möglichkeit, den Rhythmus optisch zu erfassen und sie so noch einmal „zu hören“.

Andreas Fasbenders Instrument ist die Conga. Die Vitalität, die sie verkörpert, ist Zeichen für die Dynamik seiner Bildgestaltung und bewahrt gleichzeitig wie im Jazz den experimentellen Charakter seiner Werke. Seinen Bildkompositionen inhärent ist der freie Umgang mit Farbe, Material, Figuration und Gestus. Materialfelder und Farbflecken können sich zugleich auch zu potentiellen Trommelfellen verwandeln.

Werke im öffentlichen Besitz

Musée Prouvost, Lille Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Museum of Contemporary Art, Sydney Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung FernUniversität Hagen Kunstsammlung Landkreis Waldshut

Einzelausstellungen (Auswahl) 2011 Kunstverein Husum 2010 Städtische Galerie im Parktheater, Iserlohn 2009 Landtag NRW, Düsseldorf 2008 Galerie Janzen, Wuppertal 2007 Galerie im Stift, Lutherstadt Wittenberg Galerie F 92, Berlin 2006 Galerie ARTAe, Leipzig UNESCO/Deutsche Botschaft Paris 2005 Fernuniversität Hagen 2004 Kunstverein Wesseling 2003 Galerie im Körnerpark, Berlin Galerie Deschler, Berlin 2002 Museum Schloss Bondorf, Waldshut Goethe Institut Neapel 2001 Musée Prouvost, Lille Karl-Ernst-Osthaus-Bund, Hagen Goethe Institut Bukarest 2000 Galerie Deschler, Berlin Goethe Institut Lille/Galerie Quai de la Batterie, Arras, 1999 Goethe Institut/Bateau-Lavoir, Paris Galerie 8 PQ, Bonn 1998 Galerie Septentrion, Lille 1997 Galerie Deschler, Berlin Beatty Gallery, Sydney 1996 Galerie Deschler, Berlin Kunstverein Jülich, Jülich 1995 Kunstverein Biberach 1994 Diözesanmuseum, Paderborn Städtische Galerie, Soest 1993 Galerie Le Carré, Lille Kunstverein Bretten, Bretten 1992 Städtische Galerie, Altena Hagenring Galerie, Hagen 1991 Galerie Palais Walderdorff, Kunstverein Trier 1990 Galerie Septentrion, Lille

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