Mahnbrück ist ein Ortsteil der Stadt Treuen im sächsischen Vogtlandkreis. Die Siedlung gehörte ursprünglich zur ehemals selbstständigen Gemeinde Perlas, die am 13. Juli 1931 in Veitenhäuser umbenannt und am 1. Juli 1950 nach Treuen eingemeindet wurde.
Geografie mini|Mahnbrück Lage Mahnbrück liegt südlich von Treuen im Osten des Naturraumes Vogtland im sächsischen Teil des historischen Vogtlands. Die Siedlung liegt auf dem „Mahnbrücker Sattel“ am Südostrand eines größeren Waldgebiets am Wald- und Wiesenbach, der über die Trieb in die Weiße Elster entwässert.
Nachbarorte
Geschichte mini|Wegweiser und Wegestein nach Mahnbrück
Die Streusiedlung Mahnbrück südlich von Treuen wurde im Jahr 1576 unter dem Namen Mahenbrück erwähnt. Die Grundherrschaft über Mahnbrück lag bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts anteilig bei den Rittergütern Treuen und Zobes. Die seit jeher zu Perlas gehörige Siedlung Mahnbrück lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Plauen.Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 76 f. 1856 wurde der Ort dem Gerichtsamt Treuen und 1875 der Amtshauptmannschaft Auerbach angegliedert.
Mahnbrück in der Flur von Perlas wurde mit der am 13. Juli 1931 in Veitenhäuser umbenannten Gemeinde Perlas am 1. Juli 1950 nach Treuen eingemeindet. Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam Mahnbrück als Ortsteil der Stadt Treuen im Jahr 1952 zum Kreis Auerbach im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer „Landkreis Auerbach“ fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging.
Verkehr Nordwestlich von Mahnbrück verläuft die Staatsstraße 298.
Weblinks
Mahnbrück In: Webauftritt der Stadt Treuen.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Vogtlandkreis Kategorie:Geographie (Treuen) Kategorie:Ersterwähnung 1576