Diese Liste der Schulen in Böckingen listet alle ehemaligen und heutigen Schulen im Heilbronner Stadtteil Böckingen auf.
Einführung Böckingen ist der nach der Kernstadt größte Stadtteil der Stadt Heilbronn. Vor der Eingemeindung nach Heilbronn 1933 hatte Böckingen ein eigenes bescheidenes Schulwesen und seit 1919 auch das Stadtrecht besessen. Gleichwohl hat es in Böckingen vor dem Zweiten Weltkrieg nur Volksschulen, aber keine weiterführenden Schulen gegeben. Drei der Böckinger Schulen entstanden zwischen 1870 und 1914, als die Einwohnerzahl von Böckingen aufgrund der Industrialisierung und dem Zuzug von Arbeitssuchenden stark anwuchs. Die heutige Dichte an Schulen in Böckingen geht zu einem bedeutenden Teil auf das Schulbauprogramm um 1970 zurück, als man im Zuge der Erschließung des großen Wohngebiets Schanz in dessen Umfeld auch Bildungseinrichtungen schuf und gleichzeitig in der Längelterstraße ein Kreisberufsschulzentrum errichtete.
Die Grünewaldschule und die Grundschule Alt-Böckingen sind reine Grundschulen, die Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und die Fritz-Ulrich-Schule sind kombinierte Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule, eine baden-württembergischen Besonderheit, die die Erlangung der Mittleren Reife ermöglicht. Weiterführende Schulen sind darüber hinaus die Heinrich-von-Kleist-Realschule und das allgemeinbildende Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Heilbronn. Der Schultyp der Sonderschule ist mit der Förderschule Neckartalschule vertreten, der der Berufsschule mit der Christiane-Herzog-Schule (Haus- und Landwirtschaftliche Kreisberufs- und Berufsfachschule) und der Andreas-Schneider-Schule (Kaufmännische Schule des Landkreises Heilbronn).
1996/97 wurden an allen Böckinger Schulen insgesamt 7.060 Schüler verzeichnet.
Liste