Die Liste der Solarfahrzeuge erfasst alle Fahrzeuge, die per definitionem zumindest teilweise ihren Strom von bordeigenen Solarzellen beziehen.

Landfahrzeuge Solarautos mit Straßenzulassung (inklusive Solarauto-Prototypen) Australien EVE mini|Der „Eve“ mit Team Der „EVE“ von der University of NSW wurde 2013 zur World Solar Challenge gebaut und belegte dort den dritten Platz.

Solar Spirit 3 Das dreisitzige Solarauto „Solar Spirit 3“ von der Universität TAFE South Australia wurde 2011 zur World Solar Challenge gebaut.

China Hanergy Solar A Der Hanergy Solar A ist ein Zweisitzer mit nach hinten gezogenem Dach. Nach Planungen möchte Hanergy sein erstes Solarautomodell ungefähr 2018/2019 in Serienproduktion gehen lassen. Ein konkretes Modell wurde dafür allerdings noch nicht benannt.

Hanergy Solar L Der Hanergy Solar L ist eine Großraumlimousine (engl. Multi Purpose Vehicle, MPV) mit Flügeltüren.

Hanergy Solar O Der Hanergy Solar O ist ein Stadtauto.

Hanergy Solar R Der Hanergy Solar R ist ein flach gebauter Sportwagen.

Autos ohne Namen Der Hobby-Bastler „Chen Shungui“ hat zwei Prototypen entwickelt.

Deutschland mini|ARI 458 Alkoven mit Solarpanel

ARI 458 Der Elektrofahrzeug-Hersteller ARI Motors bietet seit Oktober 2021 seinen Elektrotransporter ARI 458 mit Solarmodulen auf dem Dach an, welche die Reichweite des Fahrzeugs verlängern.

Dethleffs e.home Das Modell, ein Camper-Reisemobil, basiert auf dem Chassis des Iveco Daily Electric. Es ist großflächig mit Dünnschicht-Solarzellen bestückt. Eine Leistung von etwa 3 Kilowatt lassen sich mit dieser Solarfolie generieren, die eine Fläche von etwa 31 Quadratmetern umfasst. Der batterieelektrische Dreiphasen-Asynchron-Antrieb des Modells mit einer Leistung von 80 Kilowatt wird aus einer recyclebaren Natrium-Nickelchlorid-Traktionsbatterie gespeist.

Hochschule Bochum: Open World mini|FH Bochum: Open World Der solare Buggy wurde 2015 von der Hochschule Bochum gebaut, um damit die Tanamiwüste in Australien zu durchqueren. Die Reichweite mit geladener Batterie beträgt 50 km. Der Buggy hat ein Solardach mit 160 Wp und in einem Fach unter dem Dach weitere Solarmodule (nicht im Bild) mit 1943 Wp als Erweiterung, die während Fahrpausen genutzt werden können.

PowerCore SunCruiser mini|Der „PowerCore SunCruiser“: Testfahrt auf ThyssenKrupp-Gelände in Dortmund Der dreisitzige „PowerCore SunCruiser“ wurde im Jahre 2013 von der Hochschule Bochum gebautPressemitteilung der Hochschule Bochum: und im Juli 2013 der Öffentlichkeit präsentiert.Hochschule Bochum: Er verfügt über drei Sitze und vier Radnabenmotoren. Die Solarzellen auf dem Dach leisten 833 Wp. Im Oktober 2013 holte er auf der World Solar Challenge den zweiten Platz. Im Jahr 2014 wurde er Europameister auf der belgischen Rennstrecke Circuit Zolder.

Solarworld GT mini|Solarworld GT auf Weltumrundung Der zweisitzige „Solarworld GT“ wurde 2011 von der Hochschule Bochum gebaut. Damit wurde die erste voll solar-autarke Weltumrundung (10/2011 – 12/2012) bewältigt, welche dem Wagen einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde verschaffte.Hochschule Bochum: Auf dem Wagen befinden sich 3 m² Tandemsolarzellen mit einem Wirkungsgrad von 29 %. Im Kofferraum befinden sich weitere 3 m² Solarzellen. Die Fahrzeugmasse liegt bei 300 kg.

Sono Sion

mini|Der Sono Sion im Münchner Olympiastadion Das Modell Sion von Sono Motors wurde im Juli 2016 der Öffentlichkeit präsentiert, das Projekt dann aber am 24. Februar 2023 eingestellt. Die Kombilimousine fällt zunächst einmal durch ihre mit Photovoltaikelementen beklebte Karosserie auf. Bei der Serienversion sollten 456 monokristalline Siliziumhalbzellen in mehrere Schichten aus Polymer in die Karosserie eingebettet werden. Die auf 7,5 Quadratmeter verteilten Solarzellen können, je nach Sonneneinstrahlung, pro Tag elektrische Energie für bis zu 30 Kilometer zusätzliche Fahrstrecke generieren.

Das Auto hat 5 Türen, einen 80kW Motor mit einer Maximalgeschwindigkeit von 140 km/h, ist am Stromnetz aufladbar mit Wechselstrom (3,7 kW bzw. 22 kW) und Gleichstrom (50 kW). Die Batterie wird eine realistische Reichweite von 250 km haben. Es ist möglich, mit dem Strom der Batterie im Sion andere elektrische Geräte zu betreiben bzw. andere eAutos zu laden.

Das Werkstattbuch für den Sion incl. der CAD-Daten aller Ersatzteile für 3D-Drucker bzw. CNC Milling wird öffentlich sein, sodass günstige Reparaturkosten zu erwarten sind. Der Fahrzeugbesitzer kann auf Wunsch per Handy-App anderen Menschen Strom (Powersharing) oder eine Mitfahrgelegenheit (Ridesharing) anbieten bzw. sein Auto vermieten (Carsharing).

ThyssenKrupp SunRiser mini|ThyssenKrupp SunRiser Der „ThyssenKrupp SunRiser“ mit 2 Sitzen wurde 2015 von der Hochschule Bochum gebaut. Maximale Leistung des 3 m² großen Solardaches ist 870 Wp. Das Auto verfügt über zwei Radnabenmotoren mit je 7,5 kW Maximalleistung und Komfortelektronik. Maximale Geschwindigkeit ist 120 km/h. Reichweite mit nur solarer Aufladung bis zu 600 Kilometer / Tag. Reichweite mit vollem Akkumulator 1100 Kilometer. Der Wagen nahm an der World Solar Challenge 2015 teil, erreichte den dritten Platz und wurde von der Jury für seine Praktikabilität ausgezeichnet.Offizielle Seite des SolarCar-Teams der Hochschule Bochum: , aufgerufen am 5. November 2015. Im Jahr 2016 holte das Team bei der iLUMEN European Solar Challenge in Zolder (Belgien) auf einer ehemaligen Formel 1 - Rennstrecke den dritten Platz. Die Challenge beinhaltete neben einer Präsentation über eine technische Innovation des Fahrzeugs eine KO-Schikane, eine Wertung für die schnellste Runde und ein 24h-Rennen.

Italien P-Mob Unter der Führung von Fiat wurde im Rahmen eines EU-Projektes (Mai 2010 – April 2013) ein komplettes dreisitziges Solarauto entwickelt. Dieses kleine Fahrzeug verfügt über Allradantrieb. Reichweite mit nur solarer Aufladung 20 Kilometer / Tag. Reichweite mit vollem Akkumulator 120 Kilometer. Eine Zulassung und Serienfertigung wird noch geprüft (Stand 09/2013).

Japan Kaiton II Der „KAITON II“ von der Goko High School wurde 2013 zur World Solar Challenge gebaut.

Kanada Schulich Delta Der „Schulich Delta“ von der University of Calgary wurde 2013 zur World Solar Challenge gebaut.

Monaco Astrolab mini|Astrolab Der offene Zweisitzer „Astrolab“ wird von der Firma „Venturi“ seit 2006 gebaut. Reichweite mit nur solarer Aufladung 18 Kilometer / Tag. Reichweite mit vollem Akkumulator 110 Kilometer. Höchstgeschwindigkeit 120 km/h.http://en.venturi.fr/vehicles/venturi-range/astrolab/overview

Eclectic mini|Eclectic Der seitlich offene Dreisitzer Eclectic wurde von der Firma Venturi Automobiles 2006 als Prototyp gebaut. Reichweite mit nur solarer Aufladung 7 Kilometer/Tag. Reichweite mit vollem Akkumulator 50 Kilometer. Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Obwohl moderate Preise veröffentlicht wurden, kam es zu keiner Serienfertigung. Es gibt auch ein kleines Elektroauto mit dem Namen „Eclectic 2.0“ vom selben Hersteller.

Niederlande Stella Das viersitzige Solarauto „Stella“ wurde vom Solar Team Eindhoven (Technische Universität Eindhoven) 2013 zur World Solar Challenge gebauthttp://www.tue.nl/en/university/news-and-press/news/student-team-unveils-worlds-first-solar-powered-family-car/ und gewann den Wettbewerb.

Lightyear One

Das fünfsitzige Solarauto Lightyear One wird von der Firma Lightyear gebaut, dessen Gründer und CEO Lex Hoefsloot schon mehrfach die World Solar Challenge gewonnen hat, z. B. 2013 mit dem Auto „Stella“ (Solar Team Eindhoven, Technische Universität Eindhoven). Das Auto soll im Jahr 2021 in Produktion gehen und kann seit 2019 reserviert werden.

Neuseeland UltraCommuter Der „UltraCommuter“ von der University of Waikato wurde 2013 zur World Solar Challenge gebaut.

Schweiz CateCar Die Firma Catecar stellte 2017 den Prototyp „Dragonfly“ vor, der folgende Eigenschaften hat: Leicht, klein, mit erneuerbaren Bauteilen und mit Solarzellen betrieben. Dragonfly ist ein 560 kg schweres, nach M1 zertifiziertes Fahrzeug mit einer Kabine aus Flachs, einem Solardach und einem Absauger für Feinstaub, um die Luft zu reinigen. Die Entwicklung führte bislang nicht zu einem serienreifen Fahrzeug, auf der Webseite und in den Medien gibt es seit 2017 keine weiteren Neuigkeiten. Bilder vom Catecar sind auf Dropbox oder in diesem Artikel zu finden.

Icare Das Projekt „Icare“ hat ein Twike (Hybrid: Muskelkraft+Elektro) mit einem zusätzlichen Solaranhänger (1800 Wp) und einem kleinen Windgenerator (Durchmesser 1,8 m) ausgestattet. Damit wurde 2010/11 die Welt umrundet.

Solartaxi mini|Palmer in seinem „Solartaxi“ Das Solartaxi (Eigenschreibweise ’SOLARTAXI’) umrundete zwischen 2007 und 2008 mit aus Solarzellen erzeugter Energie die Welt. Der Wagen selbst hatte keine Solarzellen an Bord. Die 6 m² Silizium-Solarzellen wurden auf einem Anhänger hinter dem Solarfahrzeug transportiert. Das Fahrzeug wog 500 kg, der zugehörige Anhänger 250 kg. Bei diesem Gewicht verbrauchte der Wagen 8 kWh auf 100 km. Da die Tagesstrecke auf der Weltumrundung höher war als die dafür benötigte Energie, die die Solarzellen liefen konnten, wurde der Wagen an der Steckdose nachgeladen. Während der Weltumrundung wurde die aus dem Netz bezogene Energie durch eine Solaranlage in der Schweiz wieder eingespeist.

Slowenien Metron 7 Ein Mazda 5 wurde zu einem Elektroauto konvertiert und 2014 homologiert. Die Reichweite mit nur solarer Aufladung betrug einige Kilometer pro Tag. Die Reichweite mit vollem Akkumulator betrug 736 Kilometer.

Superpiki Das Projekt „Yuneec & Metron“ hat einen Smart Roadster zu einem Elektroauto mit einem 80 Wp Solarmodul in 2011 umgebaut. Reichweite mit nur solarer Aufladung einige Kilometer / Tag. Reichweite mit vollem Akkumulator 160 Kilometer.

Taiwan Apollo Solar Cruiser Car Das „Apollo Solar Car Team“ von der „National Kaohsiung University of Applied Sciences“ plant ein Solarauto zur World Solar Challenge 2013 zu bauen.

USA Daedalus Der „Daedalus“ von der University of Minnesota wurde 2013 zur World Solar Challenge gebaut.

Solarrennfahrzeuge Schweiz SER-1 Das Fahrzeug ist das erste Fahrzeug des Solar Energy Racers Teams, bestehend aus Mitarbeitenden der Firma Bühler, konnte bei der World Solar Challenge 2011 Platz 16 erzielen. Der Wagen verfügt über 6 m² Silizium-Solarzellen. Angetrieben wird das dreirädrige Fahrzeug über einen 5 kW leistungsstarken Radnabenmotor in dem Hinterrad. Mit dem Gewicht von 155 kg erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Spirit of Biel/Bienne Spirit of Biel/Bienne I, Spirit of Biel/Bienne II, Spirit of Biel/Bienne III, sCHooler sind Solarfahrzeuge der Ingenieurschule Biel.

Deutschland

Lightrider Der Lightrider war ein Fahrzeug der Hochschule Anhalt. Das dreirädrige Fahrzeug hatte über 6 m² Siliziumzellen. Es sollte an der World Solar Challenge teilnehmen. Das Fahrzeug wurde aber durch ein Feuer zerstört.

E=mo²bil E=mo²bil ist ein Fahrzeug von Team HelioDet, Deutschland.

HansGo! mini|„HansGo!“ HansGo! wurde in den Jahren 2002 und 2003 von Studierenden der FH Bochum (heute: Hochschule Bochum) mit Unterstützung der „London South Bank University“ in Bochum entwickelt und gebaut.

Solarworld No. 1 mini|„Solarworld No. 1“