mini|Emma Stone (2025) Emily Jean „Emma“ Stone (* 6. November 1988 in Scottsdale, Arizona) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin. Für ihre Darstellungen in den Filmen La La Land und Poor Things wurde sie 2017 und 2024 mit jeweils einem Oscar und einem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie fünf weitere Male in verschiedenen Kategorien für einen Oscar sowie zusätzlich acht Mal für einen Golden Globe nominiert.

Leben Stone wurde 1988 in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona geboren. Ihre Großeltern väterlicherseits waren aus Schweden in die Vereinigten Staaten eingewandert. Deren Familienname Sten wurde von der Einwanderungsbehörde auf Ellis Island in Stone geändert. Die Vorfahren ihrer Mutter stammen von der Ostküste der Vereinigten Staaten und sind überwiegend deutscher Herkunft.

Bis zur sechsten Klasse ging sie in Scottsdale zur Schule. Danach wurde sie zwei Jahre lang zu Hause unterrichtet. Anschließend besuchte sie für ein Semester eine katholische Highschool, bevor sie ihre Eltern davon überzeugen konnte, mit ihr nach Kalifornien zu ziehen, um eine Schauspielkarriere zu beginnen. 2004 siedelte sie mit ihrer Mutter nach Los Angeles um.

Bei der Registrierung zur Screen Actors Guild wählte sie den Vornamen Emma, als sie bemerkte, dass der Name Emily Stone bereits vergeben war. Ihre tiefe, heisere Stimme rührt daher, dass sie als Baby Koliken hatte, wodurch sie im Säuglingsalter an dauerhaften Schreiattacken litt, die zu Stimmlippenknötchen führten. Von Mitte 2011 bis Ende 2015 war sie mit ihrem Schauspielkollegen Andrew Garfield liiert.How Emma Stone and Andrew Garfield became Hollywood’s on/off Sweethearts. In: Daily Telegraph, 27. Februar 2017 Seit 2017 ist sie mit dem Fernsehregisseur Dave McCary liiert. 2020 heirateten die beidenTim McGovern, Melody Chiu: Emma Stone and Dave McCary Are Married After 3 Years of Dating, 26. September 2020, People und wurden im März 2021 Eltern einer Tochter.A Baby Girl! Emma Stone Welcomes First Child with Husband Dave McCary, 28. März 2021, People

Karriere mini|hochkant=0.9|links|Emma Stone (2011) Während ihrer Hausunterrichtszeit spielte sie in verschiedenen Theaterstücken im Valley Youth Theatre in Phoenix mit.Artikel in The Arizona Republic vom 21. August 2007, abgerufen am 29. Februar 2012 Im Jahr ihres Umzugs nach L.A. gewann Stone die Rolle der Laurie Partridge bei der Castingshow In Search of the New Partridge Family. Sie gab mit dieser Rolle ihr Fernsehdebüt in dem 2005 erschienenen Pilotfilm The New Partridge Family, dem jedoch keine Serie folgte. Anschließend hatte sie Gastrollen in Fernsehserien wie Medium – Nichts bleibt verborgen (2005), Hotel Zack & Cody (2006) und Malcolm mittendrin (2006). Nach einer wiederkehrenden Rolle in der Serie Drive (2007) gab sie 2007 ihr Kinodebüt als Jules in der Komödie Superbad neben Jonah Hill und Michael Cera, für das sie mit einem Young Hollywood Award ausgezeichnet wurde.

2008 spielte sie die Rolle der Amelia in The Rocker – Voll der (S)Hit, wofür sie Bass spielen lernte. Im selben Jahr war sie in House Bunny zu sehen und nahm für den Film das Lied I Know What Boys Like auf, eine Coverversion des Stücks von The Waitresses. In der Liebeskomödie Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen spielte sie 2009 an der Seite von Matthew McConaughey und Jennifer Garner. Im gleichen Jahr hatte sie in der Horrorkomödie Zombieland eine Rolle neben Jesse Eisenberg und war in dem Independentfilm Paper Man – Zeit erwachsen zu werden zusammen mit Jeff Daniels und Ryan Reynolds zu sehen. Im selben Jahr zog sie von Los Angeles nach Greenwich Village in New York City.

2010 lieh sie in dem Trickfilm Marmaduke der Figur Mazie ihre Stimme. Ihren Durchbruch hatte sie im selben Jahr mit der Komödie Einfach zu haben. Stone spielt darin ihre erste Hauptrolle und wurde für ihre Leistung bei den Golden Globe Awards in der Kategorie Beste Schauspielerin – Musical oder Komödie nominiert. 2010 drehte sie auch die Filme Crazy, Stupid, Love mit Steve Carell und Julianne Moore sowie The Help, eine Adaption von Kathryn Stocketts gleichnamigen Bestseller, für die sie mehrere Auszeichnungen, u. a. bei den MTV Movie Awards und People’s Choice Award, erhielt. 2012 spielte Stone die Rolle der Gwen Stacy im Film The Amazing Spider-Man, einer Neuverfilmung der Spider-Man-Comics. Im Videospiel Sleeping Dogs hatte sie eine Synchronsprechrolle. mini|hochkant=0.9|Emma Stone (2014) Weitere Rollen spielte sie in den Anfang 2013 erschienenen Filmen Gangster Squad und Movie 43, im Animationsfilm Die Croods synchronisierte sie die Figur Eep. 2014 war sie erneut in ihrer Rolle als Gwen Stacy im Fortsetzungsfilm The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro zu sehen. Im selben Jahr spielte sie in Woody Allens Magic in the Moonlight, ebenso in dessen 2015 erschienenen Film Irrational Man. Ihre Rolle in Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) brachte Stone ihre erste Oscarnominierung als Beste Nebendarstellerin ein. 2016 spielte Emma Stone die weibliche Hauptrolle in dem Musicalfilm La La Land, für die sie unter anderem einen Oscar, einen Golden Globe Award und einen SAG-Award erhielt. 2019 errang sie eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Nebenrolle in dem Historienfilm The Favourite – Intrigen und Irrsinn von Giorgos Lanthimos. Mit dem griechischen Regisseur arbeitete sie drei Jahre später auch an dem Kurzfilm Bleat (2022) und dem Spielfilm Poor Things (2023) zusammen. Für ihre Hauptrolle der Bella Baxter im letztgenannten Film gewann sie erneut den Oscar als beste Hauptdarstellerin sowie den Golden Globe Award als beste Komödiendarstellerin. mini|Emma Stone (2024) Im Jahr 2024 folgte mit dem Episodenfilm Kinds of Kindness eine erneute Zusammenarbeit mit Lanthimos, die im Jahr darauf mit Bugonia eine weitere Fortsetzung erfuhr.

Sie war fünf Mal Gastgeberin der US-amerikanischen Fernsehsendung Saturday Night Live. Seit 2007 wird sie im Deutschen häufig von Anja Stadlober synchronisiert.

Filmografie (Auswahl)

Videospiele 2012: Sleeping Dogs

Auszeichnungen Auszeichnungen als Schauspielerin Jahr Preis Kategorie Film Resultat 2008 Young Hollywood Awards Exciting New Face Superbad 2009 Detroit Film Critics Society Awards Bestes Ensemble Zombieland 2010 Teen Choice Awards Beste Schauspielerin: Comedy Zombieland 2010 Scream Awards Beste Schauspielerin in einem Horrorfilm Zombieland 2010 Scream Awards Bestes Ensemble Zombieland 2010 Golden Globe Beste Schauspielerin: Musical/Comedy Einfach zu haben 2011 British Academy Film Award Rising Star Award 2011 MTV Movie Awards Beste Comedy-Darstellung Einfach zu haben 2011 MTV Movie Awards Beste weibliche Darstellung Einfach zu haben 2011 Teen Choice Awards Beste Schauspielerin: Romantic Comedy Einfach zu haben 2011 National Board of Review Bestes Schauspielensemble The Help 2012 People’s Choice Awards Beste Schauspielerin The Help 2012 People’s Choice Awards Beste Schauspielerin: Comedy Crazy, Stupid, Love. 2012 Teen Choice Awards Beste Schauspielerin: Drama The Help 2012 Teen Choice Awards Beste Schauspielerin: Comedy Crazy, Stupid, Love. 2012 Screen Actors Guild Award Bestes Schauspielensemble The Help 2013 People’s Choice Awards Beste Schauspielerin The Amazing Spider-Man 2015 Golden Globe Beste Nebendarstellerin Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) 2015 Oscar Beste Nebendarstellerin Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) 2015 Screen Actors Guild Award Bestes Schauspielensemble Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) 2015 Screen Actors Guild Award Beste Nebendarstellerin Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) 2015 Nickelodeon Kids’ Choice Awards Favorite Movie Actress 2016 Internationale Filmfestspiele von Venedig Beste Darstellerin La La Land 2017 British Academy Film Award Beste Hauptdarstellerin La La Land 2017 Golden Globe Beste Hauptdarstellerin: Komödie/Musical La La Land 2017 Oscar Beste Hauptdarstellerin La La Land 2017 Screen Actors Guild Award Beste Hauptdarstellerin La La Land 2018 Golden Globe Beste Hauptdarstellerin: Komödie/Musical Battle of the Sexes 2018 Critic Choice Movie Award Beste Schauspielerin in einer Komödie Battle of the Sexes 2019 Oscar Beste Nebendarstellerin The Favourite – Intrigen und Irrsinn 2019 Golden Globe Beste Nebendarstellerin The Favourite – Intrigen und Irrsinn 2019 Screen Actors Guild Award Beste Nebendarstellerin The Favorite – Intrigen und Irrsinn 2019 Screen Actors Guild Award Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie Maniac 2022 Golden Globe Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical Cruella 2024 Golden Globe Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical Poor Things 2024 Golden Globe Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama The Curse 2024 Critic Choice Movie Award Beste Hauptdarstellerin Poor Things 2024 British Academy Film Award Beste Hauptdarstellerin Poor Things 2024 Screen Actors Guild Award Beste Hauptdarstellerin Poor Things 2024 Oscar Beste Hauptdarstellerin Poor Things 2024 Critic Choice Movie Award Beste Hauptdarstellerin Bugonia 2026 Golden Globe Bester Film – Komödie/Musical Bugonia 2026 Golden Globe Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical Bugonia 2026 Screen Actors Guild Award Beste Hauptdarstellerin Bugonia 2026 Oscar Beste Hauptdarstellerin Bugonia

Auszeichnungen als Filmproduzentin Jahr Preis Kategorie Film Resultat 2024 Oscar Bester Film Poor Things 2025 Independent Spirit Award Bester Debütfilm Problemista 2025 Independent Spirit Award Bester Film I Saw the TV Glow 2026 Oscar Bester Film Bugonia

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

2023: für das Lied City of Stars 2026: für das Lied Someone in the Crowd

Weblinks

Emma Stone bei Allmovie Emma Stone bei Crew United

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Oscarpreisträger Kategorie:Golden-Globe-Preisträger Kategorie:Träger des Screen Actors Guild Award Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau