mini|Gibson Brothers, 2018 Die Gibson Brothers sind ein ehemaliges Brüdertrio aus Martinique, das um 1980 einige weltweite Disco-Hits hatte. Unter gleichem Namen existiert auch eine Country-Band.
Bandgeschichte Von ihrer Heimat Martinique aus zogen die Brüder Francfort nach Paris, wo sie 1975 als Martinique-Express spielten. David Vangarde, der auch die Disco-Band Ottawan betreute, nahm sich ihrer als Manager an. Mit Disco-Salsa hatten sie dann als Gibson Brothers ihre Erfolge. 1976 erschien ihre Debütsingle Come to America, die sie bereits über die französischen Landesgrenzen hinaus bekannt machte.
Ihren ersten großen internationalen Erfolg hatten die Brüder im Jahr darauf mit Non-Stop Dance. In den Nachbarländern Belgien und Niederlande war das Lied gleich ein Nummer-1-Hit und insgesamt verkaufte es sich über eine Million Mal.
Daraufhin gingen die Gibson Brothers weltweit auf Tournee. 1979 folgte die Single Cuba. Der spanischsprachige Hit war ihr internationaler Durchbruch und brachte es in Europa und den USA in die Charts. Vier Millionen Mal verkaufte sich die Single.
Nach Ooh What a Life, das vor allem in Großbritannien erfolgreich war, folgte Anfang 1980 ihr größter Hit. Mit Que sera mi vida (If You Should Go) kamen sie weltweit in die Top 10 und hatten nach Cuba auch ihren zweiten Top-10-Clubhit in den USA. Über 5 Millionen Mal verkaufte sich der Titel. Die Nachfolgesingle Mariana konnte noch daran anknüpfen, auch wenn sie weniger erfolgreich war, danach ließ der Erfolg aber deutlich nach. In den 1980er Jahren bis hinein in die 1990er Jahre hatten sie zwar in einzelnen Ländern noch den ein oder anderen Erfolg, aber ein großer Hit war nicht mehr dabei.
2011 veröffentlichte das Duo einen Remix ihrer Erfolgs-Single Cuba in Zusammenarbeit mit den beiden Discjockeys DJ Rebel und Robert Abigail. Das Lied erschien über das deutsche Plattenlabel Kontor Records und erreichte Platz 55 der deutschen Single-Charts. In Belgien rückte der Remix bis in die Top Ten. Auch im dazugehörigen Musikvideo, das bereits eine Million Mal angeklickt wurde, wirkte Christian Gibson mit.
Bandmitglieder Christian Francfort (* 20. Juni 1954), Sänger, Percussionist Alexandre Francfort, Keyboarder Patrick Francfort (23. Februar 1957 – 4. April 2020 abgerufen am 5. April 2020), Schlagzeuger
Diskografie Alben 1980: On the Rivera 1984: Emily 1997: Move on Up
Singles 1976: Come to America 1977: Non-Stop Dance 1979: Cuba 1979: Ooh What a Life 1979: Better do it Salsa 1980: Que sera mi vida (If You Should Go) (NL: ) 1980: Mariana 1980: Latin America 1980: Dancin' the Mambo 1981: Sheela 1981: Quartier Latin 1983: Train to Bombay 1983: My Heart Is Beating – Wild (Tic Tac Tic Tac) 1984: Emily 1985: T’as le look coco 1988: Cuba ’88 1990: Let’s All Dance (mit David Christie) 1996: Fire 2011: Cuba 2011 (mit DJ Rebel & Robert Abigail)
Weblinks [ Eintrag bei Allmusic] (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Disco-Band Kategorie:Salsaband Kategorie:Französische Band