mini|Walter Mackenthun (2. von links) im Kreise anderer Piloten (1934) Walter Mackenthun (* 17. August 1882 in Berlin; † 7. Juni 1948 ebendasiehe Alexander Kauther, Paul Wirtz: Robert Thelen: Ein Alter Adler in Berlin-Johannisthal : Heft 27 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Johannisthal 1909–1914, Grin Verlag München 2011, Seite 111) war ein deutscher Flugpionier und Mitinitiator der Militär-Fliegerei.Vergleiche die Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Leben Seine Eltern waren der Regierungs-Baumeister Ernst Mackenthun (* 17. Juli 1844) und Anna Louise Stein (* 14. Februar 1853); sein Bruder Friedbert (* 13. Juli 1878).
Am 7. März 1911 erwarb er seine Fluglizenz (Nr. 72.)http://autoveteranen.de/flugzeug/piloten.html an der Fliegerschule Döberitz und wurde Leutnant. Im Ersten Weltkrieg war er von 1914 bis 1917 Hauptmann und Staffelführer des Kampfeinsatzkommandos Habsheim (Sept. 1916 umbenannt in Jasta 15).http://www.frontflieger.de/2-kek-habsheim.html Ab 1917 waren er und Egon von Rieben Geschäftsführer der am 13. Dezember 1917 als Studiengesellschaft gegründeten Deutschen Luft-Reederei.
Mitte August 1918 versuchten Mackenthun und von Rieben vergeblich Hugo Junkers dazu zu überreden, mit der Mutterfirma AEG eine Fabrikationsgemeinschaft für die Junkers F 13 einzugehen. Um 1926 wurde er Herausgeber des Luft-Magazins und 1929 Leiter des Verlags „Propaganda Mackenthun“. Von 1927 bis 1939 nahm er auch die Geschäftsführung der Flieger-Traditionsvereinigung Alte Adler wahr. Vor 1945 war er Mitglied der alten IATA.
Werke Das Militärflugzeug. Erklärung und Verwendung der Apparate, das Verhalten der Truppe; Berlin 1911.
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Einzelnachweise
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