mini|hochkant|Johann Georg Geyger (2001)

Johann Georg Geyger (* 21. August 1921 in Hannover; † 9. August 2004 in Frankfurt am Main)o. V.: Geyger, Johann Georg in der Datenbank Niedersächsische Personen () der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 24. November 2010, zuletzt abgerufen am 22. Mai 2020 war ein deutscher Kunstmaler, Zeichenlehrer und Grafiker.

Leben Johann Georg Geyger wurde als Sohn von Paul Geyger und Justine Geyger, geborener Vandenharz, in Hannover geboren.Geyger, Johann Georg, in: Wer ist wer? Das Deutsche Who’s Who, 1998, S. 430; Vorschau über Google-Bücher

Ein 1940 begonnenes Studium an der Werkkunstschule Hannover musste Johann Georg Geyger wegen des Zweiten Weltkrieges abbrechen. Von 1941 bis 1945 war er Soldat in Russland, Belgien und Italien. Als Maler war Johann Georg Geyger Autodidakt, eine erste Ausstellung hatte er bereits 1946 in der Orangerie im Großen Garten in Hannover-Herrenhausen. 1953 erhielt er ein Stipendium des Kulturkreises des Bundesverbandes der deutschen Industrie, seit 1955 war er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 1958 bekam er das Stipendium der Villa Massimo Rom.

Im Jahr 1961 arbeitete er als Lehrer an der Werkkunstschule in Hannover. 1962 wurde er mit dem Förderpreis des Niedersächsischen Kunstpreises ausgezeichnet.

1963 wurde er Professor für Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, 1965 erhielt er einen Ruf an die Hochschule für Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main, an der er von 1966 bis zu seiner Emeritierung 1986 eine Klasse für Freie Malerei leitete.

Noch Ende des 20. Jahrhunderts war Geygers Wohnsitz in Frankfurt am Main in der Gartenstraße verzeichnet. Er wohnte zuvor in der Dürerstraße.Geyger, Johann-Georg. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 375.

Geyger war ein bedeutender Sammler japanischer Holzschnitte des 16. Jahrhunderts und ausgewiesener Experte von internationalem Rang. Seine Sammlung ist heute im Museum Angewandte Kunst (Frankfurt am Main) zu sehen.

Arbeiten von Johann Georg Geyger befinden sich in vielen bedeutenden Sammlungen, z. B. im Städel Museum, Frankfurt/Main, Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, Kunsthalle Hamburg; Pelikan Kunstsammlung, Hannover; Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn; Staatsgemäldesammlung München.

Zitat

Publikationen Cimiotti, Geyger, v. Pilgrim, Sartorius (Text von Wieland Schmied). Kunstverein Braunschweig, Braunschweig 1964 Niedersächsische Kunstpreisträger. Kunstverein Hannover e. V., Hannover 1965 Johann Georg Geyger (Text von Christa Reinig). Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt (Main) 1974 Johann Georg Geyger (Text von Klaus Heinrich Kohrs). Galerie Appel und Fertsch, Frankfurt am Main 1980 Johann Georg Geyger (Text von Klaus Heinrich Kohrs). Galerie Michael Haas, Berlin 1981 Johann Georg Geyger (Text von Angelica Horn). Galerie Sander, Darmstadt 1986 Johann Georg Geyger (Johannes Langner). Kunstverein, Freiburg im Breisgau 1989 Johann Georg Geyger, Bilder 1990 bis 1999 (Text von Angelica Horn). Galerie ARTE GIANI, Frankfurt (Main) 1999

Literatur Johann Georg Geyger. Galerie Appel und Fertsch, Frankfurt am Main, 20-seitige, überwiegend illustrierte Broschur zur Ausstellung vom 17. Oktober bis 28. November 1980, Frankfurt am Main: Galerie Appel und Fertsch, [circa 1980] Geyger, Johann-Georg. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 375.

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Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Grafiker (Deutschland) Kategorie:Pferdemaler Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1921 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Mann