miniatur|Erklärung des Rates der Religionen Köln, 2007 mini|Abraham Lehrer, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde Köln, spricht für den Kölner Rat der Religionen auf der Gedenkveranstaltung Birlikte 2024 Als Rat der Religionen bezeichnen sich örtliche Institutionen des interreligiösen Dialogs, in denen die verschiedensten Religionsgemeinschaften zum Dialog und zur Verabredung von gemeinsamen Aktionen zusammenkommen.
So beschreibt beispielsweise der Rat der Religionen in Frankfurt am Main sich selbst:
Solche Institutionen mit dem Namen „Rat der Religionen“ gibt es in: Bonn Frankfurt am Main Gießen Hannover Hildesheim Kassel Köln Leverkusen München Nürnberg Odenwald Pforzheim Sinsheim Stuttgart, der von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster initiierte Runde Tisch der Religionen in Stuttgart bzw. seine Nachfolgeinstitution Rat der Religionen Stuttgart Ulm
Sich als „Runder Tisch der Religionen“ bezeichnende Vereinigungen gibt es in: Fulda Göttingen (nur "der Religionen Abrahams") Hanau Iserlohn Marburg Osnabrück Siegen Wuppertal Auch der Name „Dialog der Religionen“ wird verwendet:
Aachen Heidelberg
Der Frankfurter Rat der Religionen führt noch weitere interreligiöse Initiativen teils regionaler, teils überregionaler und republikweiter Wirkungskreise auf. Eine der bekanntesten ist der von Franz Brendle initiierte „Runde Tisch der Religionen in Deutschland“ auf Bundesebene, der seit 1998 auch Stellungnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen veröffentlicht.
2018 wurde der Bundeskongress der Räte der Religionen gegründet, der sich für den kommunalen Dialog der Religionsgemeinschaften einsetzt.
Im September 2023 nahmen am Bundeskongress in Berlin Initiativen aus 67 Kommunen in 13 Bundesländern teil.Tobias Schrörs: Gießen, Gaza und die Religion, in: FAZ Nr. 275, 25. November 2023, S. 5.
Weblinks Stellungnahmen des Runden Tischs der Religionen in Deutschland
Einzelnachweise