Werner Karl August Eichberg (* 6. April 1910 in Friedenau bei BerlinGeburtsregister Standesamt Friedenau, Nr. 152/1910; † 25. Februar 1988 in MünchenSterberegister Standesamt III München, Nr. 486/1988) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer. mini|Gemeindezentrum, Manching
Werdegang Werner Eichberg, Sohn von Martha Eichberg, geborener Kretschmer, und Conrad Eichberg, studierte von 1929 bis 1934 Architektur an der TH München, schloss das Studium als Diplom-Ingenieur ab und arbeitete anschließend von 1935 bis 1937 bei Martin Elsaesser. Eichberg lehrte als Assistent bei Adolf Abel (1937–1939), habilitierte sich 1950, wurde Privatdozent und lehrte ab 1955 als außerordentlicher und von 1957 bis 1976 als ordentlicher Professor für Hochbaukonstruktion an der TH München. Er heiratete 1938 die Diplom-Ingenieurin Anneliese Thienes, mit der er 1952 ein Architekturbüro gründete. Werner Eichberg gewann verschiedene Wettbewerbspreise.
Bauwerke mini|Hochspannungs- und Anlagentechnik der Technischen Universität mini|Gemeindezentrum, Manching mini|St. Markus, Regensburgminiatur|Erweiterungsbau der Sparkasse im Tal in München miniatur|Klinikum Großhadern in München 1954: Amtliche Materialprüfstelle und Institut für Massivbau der Technischen Hochschule München 1956–1958: Erweiterungsbau – „Eichbergbau“ – der Stadtsparkasse München 1957–1958: Evangelisch-Lutherische Kirche, Rothenburg / Laaber 1957–1965: Hochvolthalle des Instituts für Hochspannungs- und Anlagentechnik der Technischen Hochschule München mit Franz Hart (Baudenkmal) 1958–1963: Studiogebäude des Bayerischen Rundfunks, München mit Otto Roth und Josef Wiedemann 1963–1964: Rogatekirche, München (Baudenkmal) 1965: Verlagshaus Callwey, München mit Otto Roth 1958–1967: St. Markus, Regensburg 1968–1974: Institut für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, München mit Franz KießlingLehrstuhl für Hochbaukonstruktion und Baustoffkunde der Technischen Universität München (Hrsg.): Werner Eichberg. (Katalog einer Ausstellung anlässlich des 75. Geburtstags von Werner Eichberg) München 1985. 1967–1978: Klinikum Großhadern, München mit Godehard Schwethelm und Walter Schlempp Neubau des Elektrotechnik auf dem Nordgelände auf dem Innenstadtcampus
Ehemalige Mitarbeiter
Theo Steinhauser Karl Max Hartisch
Akademische Schüler
Fred Angerer
Literatur Lehrstuhl für Hochbaukonstruktion und Baustoffkunde der Technischen Universität München (Hrsg.): Werner Eichberg. (Katalog einer Ausstellung anlässlich des 75. Geburtstags von Werner Eichberg) München 1985 mit Beiträgen von Georg Küttinger und Fred Angerer. Eichberg, Werner. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 259.
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Einzelnachweise
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