Die Amberger Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Kategorie I der Sektion Amberg des Deutschen Alpenvereins. Erbaut wurde die Hütte im Jahr 1888. Seitdem erfolgten in den Jahren 1936, 1974 und 1999 Umbauten.

Lage Die Hütte steht auf einer kleinen Anhöhe am unteren Ende eines flachen und weiten Talbodens, der sogenannten Sulze. Dadurch ist von der Hütte ein guter Ausblick auf den mäandernden Gletscherbach, den Fischbach, möglich. Von seinem Ursprung, dem Sulztalferner, ist von der Hütte der obere Teil unterhalb vom Windacher Daunkogel sichtbar.

Aufstieg Der Aufstieg erfolgt von Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) aus auf einem bequemen Fahrweg taleinwärts ins Sulztal. Die Gehzeit beträgt ca. 2 bis 2,5 Stunden, wobei etwa 600 Höhenmeter und 6 km überwunden werden.

Touren von der Amberger Hütte Gipfel Kleiner Sulzkogel () Kuhscheibe () Schrankogel () Wilde Leck () Windacher Daunkogel () Hinterer Daunkopf () Mutterberger Seespitze () Gletscher: Sulztalferner (Gehzeit 1½ h, ca. ) Schwarzenbergferner

Bilder

Übergänge zu anderen Hütten Franz-Senn-Hütte, Gehzeit: 6–7 Stunden Dresdner Hütte () über Sulztalferner, Gehzeit: 5–6 Stunden Hochstubaihütte () über Wütenkarsattel (), Gehzeit: 4 Stunden Winnebachseehütte () über Gries im Sulztal (), Gehzeit: 4 Stunden Winnebachseehütte () über Gaislehnscharte (), Gehzeit: 4–5 Stunden, nur mit Alpin-Gletschererfahrung

Literatur und Karte Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen alpin, Bergverlag Rother, Ottobrunn, ISBN 978-3-7633-1271-9 Henriette und Walter Klier: Rother Wanderführer Ötztal, Bergverlag Rother, 2007, ISBN 978-3-7633-4094-1 Alpenvereinshütten Band 1: Ostalpen, Seite 304. Bergverlag Rother, 2005, ISBN 3-7633-8073-6 Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 31/4, Stubaier Alpen Mitte Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 31/1, Stubaier Alpen – Hochstubai

Einzelnachweise

Weblinks

Sektion Amberg Videoimpressionen zu Skitouren ausgehend von der Amberger Hütte

Kategorie:Alpenhütte in Tirol Kategorie:Stubaier Alpen Kategorie:Längenfeld Kategorie:Erbaut 1888