upright|thumb|Pierre Jaccoud Pierre Jaccoud (* 24. November 1905 in Genf In: Tribune de Genève. 24. April 1999.; † 4. Juli 1996 In: Tribune de Genève. 12. August 2009.) war ein Schweizer Anwalt und Politiker (FDP) und möglicherweise Opfer eines Justizirrtums.
Biografie Jaccoud war ein bekannter Rechtsanwalt in Genf. Er war in die Kanzlei des Vaters zunächst als angestellter Anwalt eingetreten und wurde später Partner der Kanzlei, bevor er sie übernahm. Er war 1953 und 1954 Präsident der Genfer Anwaltskammer. Unter anderem vertrat er Aly Khan als Scheidungsanwalt während dessen Scheidung von Rita Hayworth und war Anwalt zahlreicher schweizerischer und ausländischer Unternehmen in Genf.L’Affaire Poupette. In: Time. 1. Februar 1960. Er war von 1936 bis 1958 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Genf. In: Journal de Genève. 11. Juli 1996.
Jaccoud wurde im Zusammenhang mit einem Liebesverhältnis zu Linda Baud, einer Sekretärin der Radio-Station Genf, in einem umstrittenen und aufsehenerregenden Mordprozess (Affäre Jaccoud)Jürgen Thorwald: Die Stunde der Detektive. Werden und Welten der Kriminalistik. Droemer Knaur, Zürich und München 1966, S. 208–264. 1960 schuldig des Totschlags an dem Landmaschinenhändler Charles Zumbach gesprochen und möglicherweise Opfer eines Justizirrtums.
Er war verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn.
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Mordfall) Kategorie:Rechtsanwalt (Schweiz) Kategorie:Grossrat (Genf) Kategorie:FDP-Mitglied (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1996 Kategorie:Mann