mini|Ladners Nepomuk-Statue vor dem Inzlinger Wasserschloss mini|Hl. Johannes von Nepomuk am Bludenzer Stadtbrunnen Johann Ladner (* 19. Februar 1707 in Kappl; † 11. Juni 1779) war ein österreichischer spätbarocker Bildhauer.
Leben Johann Ladners künstlerische Laufbahn begann mit einer Lehre als Maurer, Steinmetz und Steinbildhauer im Paznaun, die ihn auch nach Süddeutschland führte. Danach ging er auf Wanderschaft und hier wird er 1730 im badischen Ort Inzlingen urkundlich greifbar. Sein steinbildhauerisches Werk zählt zu den überregional interessantesten Aspekten des Künstlers.
1735 kehrte der inzwischen verheiratete Ladner nach Tirol zurück. Fortan schnitzte er seine Werke fast ausschließlich in Holz. Seine Werke können dem volkstümlich orientierten Spätbarock zugeordnet werden.
Werke Inzlingen: Nepomuk-Statue beim Inzlinger Wasserschloss, 1731 In Bludenz entstand 1735 mit der steinernen Nepomuk-Figur für den dortigen Stadtbrunnen eines seiner Hauptwerke Mathon: Pietà auf dem Kalvarienberg, 1742 Kappl: Grabmal des Kuraten Schmid in der Kappler Pfarrkirche (1753); Kappler Juden; Kreuzigungsgruppe an der Kirchenaußenwand Kalvarienberg Ischgl: Kreuzigungsgruppe (1767–1770) Pfarrkirche Gantschier: Altar mit der zentralen Madonna mit Kind, aus der ehemaligen Agatha-Kapelle des Ortes (1769) Galtür: Altäre in der Pfarrkirche Samnaun: Kalvarienberg
Ausstellungen Der Barockbildhauer Johann Ladner. Montafoner Heimatmuseum Schruns (29. November 2007 bis 5. April 2008)
Literatur Andreas Rudigier: Johann Ladner (1707–1779): Ein spätbarocker Bildhauer aus dem Paznaun. Innsbruck/Wien 1999 (= Schlern-Schriften. 308).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer des Barock Kategorie:Steinmetz (Österreich) Kategorie:Bildhauer (Österreich) Kategorie:Person (Tirol) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1707 Kategorie:Gestorben 1779 Kategorie:Mann