Eine Iridozyklitis ist eine Form der Entzündung der Iris und des Ziliarkörpers. Eine Iridozyklitis kann häufig internistische Ursachen haben, die der weiteren Abklärung bedürfen. Eine Entzündung kann zu Grauem Star (Katarakt) oder Grünem Star (Glaukom) führen.
Ursachen Ursachen der Iridozyklitis sind u. a.: Infektion durch Gonokokken, Herpes simplex Virus oder Herpes Zoster Direkter Kontakt mit Chemikalien Juvenile idiopathische Arthritis Sarkoidose Morbus Weil Sjögren-Syndrom Morbus Bechterew Heerfordt-Syndrom Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus CrohnDuale Reihe Radiologie. 3. Auflage. Thieme Verlag, 2011
Symptome
Anzeichen für eine Iridozyklitis sind: Augenschmerzen Lichtscheu Miosis (Reizmiosis) Sehstörungen durch Trübung des Corpus vitreum oder des Kammerwassers träge Pupillenreaktion Farbänderung der Pupille Eiweißablagerungen in der Hornhaut Verklebungen (Synechien) zwischen Hornhaut und Iris.
Therapie Zur Therapie können eine Weitstellung (Mydriasis) der Iris mittels Atropintropfen, entzündungshemmende Medikamente (Corticosteroide) und antimikrobielle Substanzen dienen.Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 115 (Uveitis: Nichtgranulomatöse Iridozyklitis). Als günstig hat sich ebenfalls trockene Wärme (Rotlicht) erwiesen.
Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitsbild in der Augenheilkunde
en:Iridocyclitis