alternativtext=Die roten Stühle II – Ölgemälde|mini|Die roten Stühle II Stefan S. Schmidt (* 27. August 1958 in Marburg an der Lahn) ist ein gegenständlicher deutscher Maler. Er lebt und arbeitet in Marburg. Schmidt studierte Malerei, Grafik und Kunstgeschichte an der Kunsthochschule Kassel, an der Loughborough University (England) und an der Philipps-Universität Marburg. Sein hauptsächliches Sujet ist das Stillleben. Seine Arbeiten wurden seit 1979 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. alternativtext=Stillleben mit Einkaufstasche – Ölgemälde|mini|Stillleben mit Einkaufstasche

Werk

Seit 1980 gilt Schmidts Hauptaugenmerk den Stillleben, die er aus alltäglichen Gegenständen komponiert. Charakteristisch ist hierbei ein meist betont statischer Bildaufbau, dynamische Kompositionen sind die Ausnahme. Neben den Stillleben entstehen immer wieder abgeschlossene, teils serielle Werkgruppen. So entstanden zwischen 1988 und 1994 die sogenannten Fragmentbilder, 2001–2004 die (unbewohnbaren) Häuser, ab 1998 die Großen Damen u. a.

Parallel malt Schmidt auch Landschaftsbilder, die in alter Tradition unmittelbar „vor Ort“ entstehen, sei es in der nordhessischen Landschaft oder auf Reisen nach England, Irland, Schottland, Schweden, Frankreich und Italien. Sein zeichnerisches Werk ist relativ klein; es dominieren großformatige, bildmäßig ausgeführte Zeichnungen in Bleistift, Farbstift oder Beize, oft als Mischtechnik.

Ausstellungen (Auswahl)

1987 Marburger Kunstverein 1987 Hannoverscher Künstlerverein, Orangerie Hannover 1987Kunstpreis „Junger Westen `87“, Kunsthalle Recklinghausen 1988 Atelier Haug, Kunststation Kleinsassen 1988 Kunst `88, Haus der Kunst, München 1988 Lineart `88, Internationale Kunstmesse des 20. Jahrhunderts, Gent, Belgien 1988 Sickingen Kunstpreis, Pfalzgalerie, Kaiserslautern 1989 Galerie Vyncke-van Eyck, Gent, Belgien 1989 Kunst `89, Haus der Kunst, München 1989 Bradford University Art Gallery, Bradford, England 1990 Kunst `90, Haus der Kunst, München 1990 Europapreis für Malerei, Ostende, Belgien 1990 Trompe l’oeil heute, Kunstkreis Hameln 1991 Kunst `91, Haus der Kunst, München 1991Premio Agazzi 1991, Mapello/Bergamo, Italien 1992 5. Internationale Triennale der Zeichnung, Breslau, Polen 1992 Siemens-Nixdorf, München 1992 Kunsthalle Gießen 1992 Marielies-Hess-Stiftung, Frankfurt 1993 Europapreis für Malerei, Ostende, Belgien 1994 Große Kunstausstellung 1994, Haus der Kunst, München 1997 Kunstforum Seligenstadt 2000 Europapreis für Malerei der Stadt Ostende, Belgien 2001 Galerie Schmalfuss, Marburg 2004 Internationale Biennale der Zeichnung, Pilsen, Tschechische Republik 2004 Galerie Schmalfuss, Marburg 2005 Internationale Biennale der Zeichnung Pilsen, Ausstellungstournee Tschechische Republik, Ungarn, Italien, Belgien 2006 VI. Internationale Biennale der Zeichnung, Pilsen, Tschechische Republik (K) 2007 V. Internationale Biennale der Zeichnung Pilsen (Tschechische Republik): Ausstellungstournee (Bavaria Bohemia, Schönsee; J.D. Mooney Foundation, Chicago (USA); Städtische Galerie Regensburg) 2007 Große Kunstausstellung München, Haus der Kunst, München 2007 III. Internationaler Zeichenwettbewerb Breslau (Polen) 2007 Große Kunstausstellung Halle, Villa Kobe, Halle 2008 Galerie Schmalfuss, Marburg 2008 Art Bodensee, (Galerie Schmalfuss) 2008 XIV. International Biennial of Drawing, Prishtina Art Gallery, Prishtina (Kosovo) (K) 2010 ART Karlsruhe (Galerie Meier) 2010 Galerie Meier, Freiburg 2011 Das Hamlet-Syndrom: Schädelstätten, Marburger Kunstverein, Marburg 2011 Realos – Neue Optionen der Malerei, Städtische Galerie im Fruchthaus, Rastatt 2011 Kunstsalon 2011, Haus der Kunst, München 2011 Galerie Meier, Freiburg 2011 The Best Works of the Biennial of Drawing, Pilsen 2011, Galerie SVU, Bratislava (Slowakei) 2012 Utopia, Kunstverein Eisenturm Mainz 2011 Fabulous Fakes, Galerie Atzenhofer, Nürnberg 2013 Fotorealismus, Galerie Atzenhofer, Nürnberg 2018 Slow Art Galerie, Nürnberg 2018 Affordable Art Fair, Hamburg (Slow Art Galerie) 2019 Stille Welt, Korbacher Kunstverein, Korbach 2020 Dingwelten, UKGM, Giessen  

Preise und Auszeichnungen 1990, Europapreis für Malerei der Stadt Ostende, Belgien (Dritter Preis) 1991, Premio Agazzi, Bergamo, Italien (Sonderpreis für Aquarell) 1992, Preisträger der Marielies-Hess-Stiftung, Frankfurt 2004 und 2006, Preisträger der Internationalen Biennale der Zeichnung, Pilsen, Tschechische Republik

Literatur Stefan S. Schmidt: Bilder 1979–1986, Ausstellungskatalog Marburger Kunstverein, 1987 Kunstpreis „Junger Wester 87“, Kunsthalle Recklinghausen, 1987 Atelier Haug. Ausstellungskatalog Kunststation Kleinsassen, 1988 Stefan S. Schmidt. Ausstellungskatalog Marburger Kunstverein, 1988 Trompe L’oeil heute, Kunstkreis Hameln, 1990 Stefan S. Schmidt: Gemälde Fragmente, Ausstellungskatalog Kunsthalle Gießen und Siemens Nixdorf Informationssysteme AG, München, 1992 Stefan S. Schmidt: Stillleben, Ausstellungskatalog Galerie Schmalfuss, 2008 Kimpel Harald (Hg): Hamlet Syndrom: Schädelstätten, Marburg, 2011 Realos. Neue Optionen der Malerei, Städtische Galerie Fruchthalle, Rastatt, 2011 Stefan S. Schmidt: Dialog mit den Dingen. Galerie Atzenhofer, o. J.

Weblinks Website des Künstlers Slow Art Galerie Galerie Schmalfuss

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