mini|Haus Maurer, München-Obermenzingmini|Siemens-Verwaltungsgebäude, München-Maxvorstadt mini|Glaspalast der Siemens-Schuckertwerke Erlangen mini|Bürogebäude der Münchener Rückversicherungs-AG, München-Schwabing mini|Richtfunkübertragungsstelle auf der Zugspitze (1975–1981) mini|St. Katharina von Siena, München-Freimann Hans Maurer (* 27. Januar 1926 in Raitenhaslach bei Burghausen; † 2001 in München) war ein deutscher Architekt.

Werdegang Hans Maurer studierte von 1943 bis 1947 an der Staatsbauschule München und arbeite anschließend bei Gustav Gsaenger (Siemens AG). 1949 gründete er mit seiner späteren Ehefrau Traudl Maurer ein Architekturbüro in München-Pasing.

Von 1955 bis 1983 beriet er die Siemens AG und die damalige Siemens-Bauunion. Er errichtete zahlreiche Bauten für den Konzern, die jedoch heute zum Teil nicht mehr durch die Siemens AG genutzt, verkauft oder trotz Denkmalschutz abgebrochen wurden.

Bauten mit Traudl Maurer: 1950–1951: Kindergarten, Lehrlingswohnheim und Jugendheim Don Bosco, Pegnitz mit Grete und Werner Wirsing 1951–1953: St. Sebastian, Bernheck 1953: Kindergarten St. Wolfgang, Hirschau 1954–1955: Haus Maurer, München-ObermenzingZwei Einfamilienhäuser in München. In: Glasforum 2/1957 1956: Haus Zimmermann, MindelheimEintrag auf German Post-War Modern 1955–1957: Belegschaftshaus der Wacker Chemie, Burghausen vor 1959: Haus über dem Starnberger See150 Eigenheime, Bruckmann Verlag, München 1959 1958–1962: Katholische Kirche St. Michael, Grubweg 1961–1962: Pavillon der Aluminium-Zentrale e. V., Hannover-Messe mit Ernst DenkDeutsche Bauzeitung, Heft 11/1962

eigene Bauten: vor 1957: Wohnhaus, München 1956–1957: Verwaltungsgebäude der Siemens AG (frühere Zweigniederlassung der Siemens & Halske AG), München-Maxvorstadt mit Eduard von der Lippe 1959–1962: Glaspalast der Siemens-Schuckertwerke (mittlerweile nicht mehr durch Siemens genutzt), Erlangen 1959–1965: Forschungszentrum der Siemens-Schuckertwerke, Erlangen (abgerissen)Denkmalliste Regierungsbezirk Mittelfranken (PDF; 553 kB) vor 1961: Bauabteilung, Werkhalle und Lager für die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Hannover-LangenhagenDer Baumeister, Heft 10/1961. 1961–1963: Siemens-Hochhaus, München-Obersendling (nicht mehr durch Siemens genutzt) 1961–1965: Bürogebäude der Münchener Rückversicherungs-AG, München-Schwabing mit Ernst Denk, G.H. und C. Winkler, Gartenarchitekt: Alfred Reich, Künstler: Georg Brenninger, Norbert Kricke 1963–1964: Radom Raisting der Erdfunkstelle Raisting 1965–1968: Zweigniederlassung der Siemens AG, München-Bogenhausen (abgerissen) 1972: Zweigniederlassung der Siemens AG an der Von-der-Tann-Straße 30, Nürnberg (abgerissen) 1972: Apartmenthaus, München 1975–1981: Funkübertragungsstelle, Zugspitze 1976–1978: Bürogebäude „Kleeblatt“ der Siemens AG, Erlangen 1977–1979: Rechenzentrum der Siemens AG, Erlangen 1987–1990: St. Katharina von Siena, München-Freimann

Schriften Bauten und Projekte 1947 bis heute. Verlag Karl Krämer, Stuttgart 1989, ISBN 3-7828-1605-6.

Ehrungen 1960: Förderpreis für Architektur der Landeshauptstadt München Folgende Bauwerke sind vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege eingetragene Baudenkmäler:

Eigenes Wohnhaus von Hans Maurer (1954–1955), München-Obermenzing Bürogebäude der Münchener Rückversicherungs-AG (1963–1965), München-Schwabing

Ehemalige Mitarbeiter

Josef Lackner Willibald Zeilhofer

Literatur Bauen und Formen bei Siemens. In: Bauen und Wohnen, Heft 10/1957.

Einzelnachweise

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