mini|Götz Olaf Rausch (links), 1949 Götz Olaf Rausch (* 30. Juni 1921 in Berlin; † 30. September 1992 in Bad Kissingen, Bayern) war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.
Leben
Nach Abitur und Kriegsdienst begann er seine schauspielerische Laufbahn 1945 am Theater der Jugend in München. Weitere Stationen waren die Bayerische Landesbühne, das Junge Theater, das Neue Theater, das Theater am Brunnenhof und das Theater Die Spieler.
1947 bis 1950 gehörte er zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum, es folgten Gastspiele unter anderem am Theater Bielefeld, Theater Dortmund und bei den Festspielen auf Schloss Burg. Von 1956 bis 1958 war er Oberspielleiter am Stadttheater Trier und von 1958 bis 1960 erster Spielleiter am Schlosstheater Celle.
Nach seinem letzten Engagement an der Komödie in Basel 1961/1962 arbeitete er freischaffend. Rausch gastierte an zahlreichen Theatern, darunter 1979 an der Schaubühne am Lehniner Platz. Seit 1960 war er in einer großen Anzahl von Fernsehproduktionen zu sehen, besonders in Fernsehserien, darunter auch mehrmals in der Krimireihe Tatort. Er wirkte umfangreich beim Hörfunk und war mit der Schauspielerin Anneliese Wertsch verheiratet.
Filmografie 1962: Der kleine Lord 1963: Die Legende vom heiligen Trinker 1963: Robinson soll nicht sterben 1964: Das Martyrium des Peter O’Hey 1964: Der Trojanische Krieg findet nicht statt 1965: Judith 1965: Nemo taucht auf 1966: Üb immer Treu nach Möglichkeit (Fernsehserie) 1966: Der Zauberer Gottes 1967: Pechvogel 1967: Der Schpunz 1967: Das Kriminalmuseum: Die Telefonnummer (Fernsehserie) 1968: Altaich 1969: Meine Tochter – Unser Fräulein Doktor 1969: 1001 Nacht (Fernsehserie) 1970: So zärtlich war Suleyken (Fernsehserie) 1971: Otto, der Klavierstimmer 1972: Land 1972: Geheimagenten 1972: Scheidung auf musikalisch 1972: Mein Bruder – Der Herr Dokter Berger (Fernsehserie) 1975: Tadellöser & Wolff (Mehrteiler) 1976: Tatort: Transit ins Jenseits 1977: Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen (Fernsehserie) 1978: Jauche und Levkojen (Mehrteiler) 1978: Tatort: Sterne für den Orient 1979: 1+1=3 1979: Die Magermilchbande (Fernsehserie) 1979: Ein Kapitel für sich (Mehrteiler) 1979: Tatort: Gefährliche Träume 1980: Nirgendwo ist Poenichen (Mehrteiler) 1983: Überall ist Wunderland 1983: Polizeiinspektion 1 – Die Fortuna-Verkehrs-GmbH 1983: Monaco Franze – Der ewige Stenz (Episode 08) 1987: Der elegante Hund (Fernsehserie) 1989: Josef Filser (Fernsehserie)
Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 804.
Weblinks
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