PackageKit ist eine freie Software, die eine allgemeine Schnittstelle für unterschiedliche Paketverwaltungen zur Verfügung stellt. Es verwendet PolicyKit zur Überprüfung von Berechtigungen.

Geschichte 2007 begann Richard Hughes PackageKit zu entwickeln und stellte es auf seinem Blog vor. Nun wird es von einem kleinen Team weiterentwickelt. Fedora 9 und Foresight Linux 1.4.1 nutzen PackageKit bereits standardmäßig. Als erste dpkg-basierte Distribution setzt Kubuntu ab Version 9.04 („Jaunty Jackalope“) statt auf Adept auf PackageKit.Kubuntu 9.04 Out in the Wild - Kubuntu 9.04-Versionshinweise (englisch)

Design Der Daemon packagekitd stellt eine D-Bus-Schnittstelle für die Paketverwaltung zur Verfügung. Programme konnten auch über die Bibliothek libpackagekit mit PackageKit kommunizieren.

Viele verbreitete Paketverwaltungen können als Backend genutzt werden. Es werden Frontends für GNOME (GNOME Software) und KDE (Discover) angeboten.

Command not found Ab Version 0.4.0 enthält PackageKit eine Bash-Erweiterung ähnlich dem Debian-Programm command-not-found. Wenn ein Befehl im System nicht gefunden wird, aber nachinstalliert werden kann, wird der Benutzer gefragt, ob er dieses installieren möchte. Zudem werden Tippfehler erkannt.Command not found - Technical Blog von Richard Hughes, 5. Dezember 2008 (englisch).PackageKit and gnome-packagekit 0.4.0 released! - Richard Hughes, PackageKit-Mailingliste. 9. Dezember 2008 (englisch).

Einzelnachweise

Weblinks

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