Haus Högg, Marienstraße 12a, liegt im ursprünglichen Stadtteil Alt-Radebeul der sächsischen Stadt. Die unter Denkmalschutz stehende Villa heißt nach ihrem Erbauer und ersten Bewohner, dem Architekten Emil Högg. mini|Haus Högg mini|Haus Högg

Beschreibung Kurz nach seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Raumkunst und Ingenieurbaukunst an der Technischen Hochschule Dresden baute sich Högg 1912 in Radebeul ein eigenes Wohnhaus. Der Bauantrag erging Anfang April, und Ende September bezog Högg sein Haus.

Das im strengen Heimatstil gebaute Landhaus hat Högg „in gewisser Anlehnung an Goethes Gartenhaus in der Ilm-Aue in Weimar“ entworfen. Es gilt als „programmatisches Gebäude in einfacher Landhaus-Architektur, baugeschichtlich und kunstgeschichtlich von Bedeutung“.

Über einem nahezu quadratischen Grundriss erhebt sich ein zweigeschossiger, ungegliederter Putzbau mit ziegelgedecktem Walmdach. In der Südseite befindet sich als Eingang eine Rundbogentür mit geschwungener Verdachung und figürlichem Schlussstein. An der rechten Seitenfassade steht ein Mittelrisalit, das Obergeschoss springt auf beiden Seiten des Risalits zurück und bildet damit zwei Altane, davon einer mit Pergola.

Der Denkmaltext zitiert aus der Bauakte:

Geschichte Der von Högg stammende Entwurf wurde von dem Architekten und Baumeister Hans Gerlach („Bureau für Architektur und Bauausführung, Dresden-Altstadt“) umgesetzt. Gerlach stellte den Bauantrag am 2. April 1912, die Baugenehmigung erfolgte am 10. Mai, die Rohbaufertigstellung wurde am 5. Juni angezeigt und der Einzug in das Haus konnte am 23. Sept. 1912 erfolgen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul Hogg Kategorie:Bauwerk des Heimatschutzstils in Radebeul Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren Kategorie:Alt-Radebeul