Die Blaskapelle Makos zählte zu den prominentesten Vertretern und Förderern der böhmisch-mährischen Blasmusik in Österreich. 2011 löste sie sich auf.

Geschichte 1981 stellte Hans Makos ein Blasorchester, bestehend aus etwa 25 Musikern der Militärmusik Burgenland und der Gardemusik Wien, zusammen. Beeinflusst wurde Makos durch die Blasmusikkapellen Moravanka und Mistrinanka. Durch die Zusammenarbeit Hans Makos’ mit Willy Fantel, dem Abteilungsleiter für Unterhaltung im ORF-Landesstudio Burgenland, kam es zu einer ersten Rundfunkproduktion. Willy Fantel erkannte die Qualität dieses Musikensembles und lud zu weiteren Aufnahmen ein. Im Zuge dieser Produktionen wurde dem Ensemble der Name Blasmusikkapelle Johann Makos gegeben. Aufgrund des besonderen Klangbildes dieser Musikformation entwickelte sich eine starke Nachfrage nach dem Ensemble. Die Blaskapelle Makos wurde im Burgenland und auch teilweise österreichweit so oft gesendet, dass es manchmal dagegen Proteste gegeben hatte. Durch die dann folgende europaweite Popularität wurde dieses Ensemble bei Blasmusikfesten als musikalischer Höhepunkt engagiert. Die Kapelle feierte 2006 ihr 25-jähriges Bestehen in Aspang-Markt. Sie veranstaltet seit 1992 etwa alle zwei Jahre ein volkstümliches Musikfest, den Böhmischen Kirtag in Aspang.

Ende 2011 löste sich die Blaskapelle Makos auf.

Diskographie 1983: Grüß Gott ihr Freunde all 1984: Freunde der Blasmusik 1986: Musik aus unserer Heimat 1988: Ein Fest der Blasmusik 1989: Mit Musik gehen wir auf Reisen 1990: Mit Schwung und Herz 1991: Österreichische Traditionsmärsche 1992: Musikantentröpferl 1993: Als Böhmen noch bei Österreich war 1993: Abendkonzert 1995: Grüß Gott ihr Freunde all 1996: Ein Strauß Melodien 1999: Für unsere Freunde 2000: Böhmisch-Mährisch 2004: Festzeit 2006: Mit neuem Schwung 2011: 30 Jahre

Weblinks Ehemalige offizielle Website

Kategorie:Blasorchester (Österreich)