Vern Gosdin (* 5. August 1934 in Woodland, Alabama; † 28. April 2009 in Nashville, TennesseeCMT News: “Singer-Songwriter Vern Gosdin Dies in Nashville at Age 74”) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.
Leben Erste musikalische Erfahrungen sammelte Gosdin im familiären Umfeld als Mitglied der Gosdin Family Gospel Radio Show, die Anfang der 1950er Jahre nahezu täglich ausgestrahlt wurde. 1961 zog er mit seinem Bruder Rex nach Kalifornien, wo sie als Golden State Boys gemeinsam mit Don Parmley Bluegrass Musik spielten. Wenig später schloss sich Chris Hillman an, und die Gruppe nannte sich in The Hillmen um. Chris Hillman wechselte 1964 als Bassist zu den damals noch wenig bekannten Byrds. Sein Country-Stil sollte die Westcoast-Band in den folgenden Jahren maßgeblich beeinflussen. Gosdin lehnte ein Angebot der Byrds ab und zog es vor, mit Bruder Rex als The Gosdin Brothers weiterzumachen. 1967 schafften sie mit Hangin’ On einen mittleren Hiterfolg. Ein Jahr später trennte sich das Duo.
Gosdin zog sich aus dem Musikgeschäft zurück, arbeitete als Glaswarenverkäufer und verbrachte seine Freizeit im Familienkreis. 1976 versuchte er einen Wiedereinstieg. Er ging nach Nashville und nahm erneut Hangin’ On auf. Dieses Mal erreichte der Song die Top 20. Der Nachfolger Yesterday’s Gone konnte sich ein Jahr später in der Top 10 platzieren.
In den folgenden Jahren hatte Vern Gosdin zahlreiche weitere Hits. 1984 erreichte er mit I Can Tell by the Way You Dance (You’re Gonna Love Me Tonight), 1988 mit Set ’Em Up Joe und 1989 mit I'm Still Crazy die Spitzenposition der Country Charts.Zu den in den Country-Charts platzierten Singles siehe Whitburn, Joel: The Billboard Book Of Top 40 Country Hits. 7. überarbeitete und erweiterte Auflage, New York City, New York: Billboard Books, 2005, S. 140 Bemerkenswert war sein häufiges Wechseln der Labels. Er war nacheinander für Elektra, Capitol, Ovation, AMI, Compleat und Columbia unter Vertrag. Mit Beginn der 1990er Jahre war sein klassischer Country-Stil zunehmend weniger gefragt. Er produzierte weiterhin Alben und hatte Auftritte. Die großen Erfolge blieben aus.
Diskografie
Alben
Weitere Alben 1979: You’ve Got Somebody 1984: If Jesus Comes Tomorrow (What Then) 1993: Nickels & Dimes & Love 1995: The Gospel Album 1998: The Voice
Kompilationen
Weitere Kompilationen 1979: The Best of Vern Gosdin 2005: Very Best of the Voice
Singles
Einzelnachweise
Literatur Erlewine, Michael u. a. (Hrsg.): All Music Guide to Country Music. The experts guide to the best recordings in country music. San Francisco, Cal.: Miller Freeman Books, 1997, S. 179f (Biographie und kommentierte Diskographie)
Weblinks Offizielle Website
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