Die Hotellingsche T-Quadrat-Verteilung ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, die 1931 von Harold Hotelling erstmals beschrieben wurde.H. Hotelling: The generalization of Student’s ratio. In: Ann. Math. Statist., 1931, 2(3), S. 360–378; doi:10.1214/aoms/1177732979; . Sie ist eine Verallgemeinerung der Studentschen t-Verteilung.

Definition Die quadratische Form

folgt einer Hotellingschen T-Quadrat-Verteilung mit einer Anzahl von Punkten ist ein Spaltenvektor mit Elementen ist eine -Kovarianzmatrix

Eigenschaften Es sei eine Zufallsvariable mit einer multivariaten Normalverteilung und (unabhängig von ) habe eine Wishart-Verteilung mit einer nicht-singulären Kovarianzmatrix und mit . Dann ist die Verteilung von : , Hotellingsche T-Quadrat-Verteilung mit Parametern und .

Für die F-Verteilung gilt:

.

Unter der Annahme, dass

-Spaltenvektoren mit reellen Zahlen sind.

sei der Mittelwert. Die positiv definite -Matrix

sei ihre Stichproben-Kovarianzmatrix. (Die Transponierte einer Matrix sei mit bezeichnet). sei ein -Spaltenvektor (bei Anwendung ein Schätzer des Mittelwertes). Dann ist die Hotellingsche T-Quadrat-Verteilung

hat eine enge Beziehung zum quadrierten Mahalanobis-Abstand.

Wenn unabhängig sind und und wie oben definiert sind, dann hat eine Wishart-Verteilung mit Freiheitsgraden, so dassK.V. Mardia, J.T. Kent, J.M. Bibby: Multivariate Analysis. Academic Press, 1979, ISBN 0-12-471250-9.

und ist unabhängig von und

.

Daraus folgt

Einzelnachweise

Kategorie:Absolutstetige Wahrscheinlichkeitsverteilung Kategorie:Univariate Wahrscheinlichkeitsverteilung