Milan Šahović (; * 20. Februar 1924 in Belgrad; † 5. Oktober 2017http://www.bgcentar.org.rs/o-nama/savet-centra/) war ein jugoslawischer bzw. serbischer Wissenschaftler auf dem Gebiet des Völkerrechts und der Internationalen Beziehungen.

Leben

Milan Šahović war ein Sohn des Pathologen Ksenofon Šahović (1898–1956), der Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste war. Milan Šahović schloss sein Doktoratsstudium an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Belgrad mit einer Arbeit über die Kodifizierung internationalen Rechts ab. 1961–1972 lehrte er als Professor an seiner Heimatuniversität. Im Lauf seines Lebens war er Gastdozent an verschiedenen ausländischen Universitäten sowie an der Haager Akademie für Völkerrecht.

Ab 1968 war er Mitarbeiter des Instituts für Internationale Politik und Wirtschaft in Belgrad, in den Jahren 1972–1978 und 1985–1988 war er Direktor dieses Instituts. Parallel war er Mitglied weiterer angesehener Institutionen, darunter das Institut de Droit international und des Internationalen Institut für humanitäres Recht. Von 1974 bis 1981 gehörte er als Nachfolger des verstorbenen Milan Bartoš der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen an.

Werke (Auswahl)

Monographien

Principles of international law concerning friendly relations and cooperation, 1972;

Herausgeberschaft

Aufsätze Die fortdauernde Bedeutung der KSZE-Schlussakte. In: Wolf Graf Baudissin und Dieter S. Lutz (Hrsg.): Kooperative Rüstungssteuerung: Sicherheitspolitik und strategische Stabilität, 1981, ISBN 3789007072.

Literatur Ko je ko u Srbije, 1996 (Wer ist Wer in Serbien)

Einzelnachweise

Weblinks

UN-Dokument von 1974 mit Lebenslauf (englisch; PDF-Datei; 182 kB) Schriften von Milan Šahović im Katalog der Serbischen Nationalbibliothek Eintrag beim Institute of International Politics and Economies

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