Die ISCARS DASH Touring Series ist eine US-amerikanische Rennserie der American Speed Association, die bis zum Jahre 2003 von der NASCAR betrieben wurde.
Geschichte Die Serie startete inoffiziell 1973 in North Wilkesboro, North Carolina. Eine Schar von Rennfahrern begann auf einem Straßenkurs Rennen zu fahren. Diese Strecke gehörte dem früheren Teambesitzer Bill Ellis aus der Grand National Series. Als Ellis nach wenigen Rennen beschloss, die Serie nicht weiter zu betreiben, gründeten die Fahrer die Baby Grand National Racing Association, Inc. (BGNRA). Neben dem Namen lehnen sich auch die Autos in puncto Lackierung an die Grand National an. Charlie Triplett wurde zum Präsidenten ernannt. , 5. Juli 2008 Ursprünglich wurde die Serie mit 4-Zylinder-Kompaktlimousinen ausgetragen. Das Motto der BGNRA lautete The Poor Man’s Way to Race (dt.: Die Möglichkeit zum Rennsport für den armen Mann). Der BGNRA-Gründer wandte sich an die NASCAR um die Serie dort offiziell billigen zu lassen, dies gelang ihm im Jahr 1975, als die Serie offiziell als Sanktion der NASCAR startete. Die Serie wuchs stetig, vor allem wegen der billigen Fertigungskosten der Wagen und Motoren. Es war keine Seltenheit, dass 40 Fahrer an einem Rennen teilnahmen.
Der fünfmalige Champion Dean Combs war 1980 mit dem Datsun 200 SX der erste NASCAR-Fahrer, der mit einer nicht-amerikanischen Marke eine Saison regulär beendete. In den frühen 1980er Jahren veränderte die NASCAR das Kräfteverhältnis maßgeblich, indem sie den GM Iron Duke-Motor einführte. Die Kosten für ein Aggregat stiegen somit von 800 auf 22.000 US-Dollar. Die deutlich höheren Beschaffungskosten führten dazu, dass lediglich zehn bis zwölf Teams an einem Rennen teilnehmen konnten. Nachdem in der Busch Series die 6-Zylinder zu Auslaufmodellen wurden, erlaubte die NASCAR 1998 außer den bisherigen 4-Zylinder- auch 6-Zylinder-Motoren. Die meisten Crews entschieden sich für den 6-Zylinder-Antrieb. Im Oktober 2003 wurde die Serie an Brdaytona verkauft.
Derzeit steht die ISCARS unter dem Besitz von Randy Claypoole. Im Jahre 2007 wurden im Reglement 5,1 Liter V8-Motoren vorgeschrieben. Dies geschah wieder aus dem einen Grund, die Kosten zu senken. Am 8. Februar 2008 ereignete sich ein Todesfall während der Speedweeks in Daytona. Der Sicherheitsmitarbeiter Roy Weaver wurde von Ray Paprota überfahren. Weaver war dabei die Strecke von den Trümmern eines Rennunfalls zu bereinigen. Für den Rest der Speedweeks wurden alle Fahnen auf halbmast gesetzt.
Nach der Saison 2011 führten schwindende Teilnehmerfelder zum Ende der Serie.
Bisherige Champions 2009: Jason Shultz 2008: Danny Bagwell 2007: Danny Bagwell 2006: Eric Wilson 2005: Wade Day 2004: Johnny Chapman 2003: Robert Huffman 2002: Jake Hobgood 2001: Cam Strader 2000: Robert Huffman 1999: Robert Huffman 1998: Robert Huffman 1997: Mike Swaim Jr. 1996: Lyndon Amick 1995: David Hutto 1994: Will Hobgood 1993: Rodney Orr 1992: Mickey York 1991: Johnny Chapman 1990: Robert Huffman 1989: Gary Wade Finley 1988: Larry Caudill 1987: Larry Caudill 1986: Hut Stricklin 1985: Mike Swaim 1984: Mike Swaim 1983: Michael Waltrip 1982: Larry Hoopaugh 1981: Dean Combs 1980: Dean Combs 1979: Larry Hoopaugh 1978: Larry Hoopaugh 1977: Dean Combs 1976: Dean Combs 1975: Dean Combs
Bekannte Fahrer Andy Belmont Rob Moroso Phil Parsons Larry Pearson Robert Pressley
Frühere Namen 1973–1974 The Baby Grand National Racing Association 1975–1979 NASCAR Baby Grand Series 1980–1982 NASCAR International Sedan Series 1983–1984 NASCAR Darlington Dash Series 1985 NASCAR Charlotte/Daytona Dash Series 1986–1989 NASCAR Charlotte/Daytona Dash Series 1990–1991 NASCAR Dash Series 1992–2003 NASCAR Goody’s Dash Series 2004 IPOWER Dash Series 2005–2011 ISCARS Dash Series
Weblinks Offizielle Webpräsenz ISCARS Wide Open – Berichterstattung zu den einzelnen Rennen auf theautochannel.com
Einzelnachweise
Kategorie:NASCAR-Rennserie