Werner Hollmann (* 30. August 1882 in Berlin; † 3. März 1933 ebenda; gebürtig Werner Franz) war ein deutscher Schauspieler.

Leben Hollmann erhielt seine schauspielerische Ausbildung bei Otto Brahm und begann im Jahr 1900 als Volontär am Deutschen Theater in Berlin seine Bühnenlaufbahn. Dann trat er in Freiburg im Breisgau, Libau und Beuthen auf.

1904 war er wieder in Berlin, wo er im Herbst 1905 am Lustspielhaus ein Engagement erhielt. Weitere Berliner Bühnenstationen waren das Theater in der Königgrätzer Straße, das Theater am Nollendorfplatz und zuletzt das Theater am Schiffbauerdamm. Er spielte in klassischen und modernen Stücken, besonders von August Strindberg und Frank Wedekind.

Bei seinen Filmeinsätzen benutzte er das Pseudonym Werner Hollmann. Anfangs erhielt er Hauptrollen, zuletzt hatte er nur noch Kurzauftritte.

Filmografie 1912: Die Mauritiusmarke 1918: Ringende Seelen 1918: Mania. Die Geschichte einer Zigarettenarbeiterin 1918: Der Teufel 1919: Das Mädchen mit dem Goldhelm 1919: Die Geisha und der Samurai 1922: Jeremias 1923: Fridericus Rex, 3. Teil: Sanssouci 1923: Der verlorene Schuh 1926: Die vom anderen Ufer 1930: Die Jagd nach dem Glück 1931: Der Mörder Dimitri Karamasoff 1931: Gassenhauer 1931: Tropennächte 1932: Rasputin 1932: Ich bei Tag und Du bei Nacht

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 32.

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