Die Copa Campeones de América 1960 war die erste Auflage des wichtigsten südamerikanischen Fußballwettbewerbs für Vereinsmannschaften.
Geschichte Der erste Versuch eines südamerikanischen Fußballwettbewerbs für Vereinsmannschaften, das „Campeonato Sudamericano de Campeones“, fand 1948 in Santiago de Chile statt. In den Jahren 1960 bis 1964 wurde dann die „Copa Campeones de América“ ausgetragen. Seit 1965 ist der Wettbewerb unter dem Namen „Copa Libertadores“ bekannt. Als Inspiration für den Wettbewerb diente nicht zuletzt der 1955/56 erstmals ausgespielte Europapokal der Landesmeister. Zusätzliche Attraktivität gewann das Format durch den sogenannten Weltpokal, der – wie die Copa Campeones de América – 1960 erstmals stattfand, und der den stärksten Vereinsmannschaften Europas und Südamerikas die Möglichkeit bot, einen interkontinentalen Sieger zu ermitteln.
Wettbewerbsverlauf Sieben Mannschaften nahmen teil: die Landesmeister des Vorjahres aus Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Paraguay und Uruguay sowie der Gewinner des ebenfalls im Vorjahr erstmals ausgetragenen brasilianischen Pokalwettbewerbs, der Taça Brasil (das Campeonato Brasileiro de Futebol wurde erst 1971 etabliert). Ecuador, Peru und Venezuela hatten keine Vertreter am Start. Das Turnier begann am 19. April 1960 mit dem Auftaktspiel des uruguayischen Meisters Peñarol Montevideo gegen den bolivianischen Meister Club Jorge Wilstermann (7:1) und endete am 19. Juni 1960 mit dem Finalrückspiel des paraguayischen Meisters Club Olimpia gegen Peñarol (1:1). Unter dem Strich konnte sich Peñarol durchsetzen.
1. Runde Freilos:
Halbfinale
Entscheidungsspiel
Finale Hinspiel
Rückspiel
Weblinks
Wettbewerb 1960 auf rsssf.org (englisch) bei Ficha do Jogo (portugiesisch)
Kategorie:Fußballsaison 1960 #1960