Paul Gégauff [] (* 10. August 1922 in Blotzheim, Département Haut-Rhin, Frankreich; † 24. Dezember 1983 in Gjøvik, Norwegen) war ein französischer Drehbuchautor, Schriftsteller und Filmschauspieler. Er war mit der Schauspielerin Danièle Rosencranz verheiratet, von der er sich später scheiden ließ und schrieb für viele französische Filmregisseure das Drehbuch, so u. a. für Éric Rohmer oder für Claude Chabrol, mit dem er am meisten zusammenarbeitete. Für das Drehbuch zum Film Nur die Sonne war Zeuge erhielt er 1962 zusammen mit dem Regisseur René Clément einen Edgar Allan Poe Award als besten ausländischen Film. Weihnachten 1983 wurde er von seiner zweiten Frau erstochen.

Filmografie (Auswahl) Drehbuch: 1959: Im Zeichen des Löwen (Le Signe du lion) 1959: Schrei, wenn du kannst (Les Cousins) 1959: Schritte ohne Spur (À double tour) 1960: Nur die Sonne war Zeuge (Plein soleil) 1960: Die Unbefriedigten (Les Bonnes femmes) 1961: Speisekarte der Liebe (Les Godelureaux) – Regie: Claude Chabrol 1961: Das Auge des Bösen (L’Œil du malin) – Regie: Claude Chabrol 1963: Grausame Hände (Les Grands chemins) – Regie: Christian Marquand 1964: Die Frauen sind an allem schuld (Les plus belles escroqueries du monde) (Segment) 1967: Champagner-Mörder (Le Scandale) – Regie: Claude Chabrol 1969: Kalte Augen (La Femme écarlate) – Regie: Jean Valère 1969: Das Biest muß sterben (Que la bête meure) 1970: Die Geliebte des Anderen (Qui?) 1971: Der zehnte Tag (La Décade prodigieuse) 1972: Der Halunke (Docteur Popaul) – Regie: Claude Chabrol 1975: Ein lustiges Leben (Une partie de plaisir) – Regie: Claude Chabrol 1976: Die Schuldigen mit den sauberen Händen (Les Magiciens) – Regie: Claude Chabrol 1979: Die Sekte (Brigade mondaine: La secte de Marrakech) 1981: Ein Slip auf Trip (Les Folies d’Élodie) – Regie: André Génovès

Darsteller: 1963: Laster und Tugend (Le vice et la vertu)

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