Werner M. Lenz (* 29. Juli 1923 in Hamburg) ist ein deutscher Kameramann und Filmregisseur.

Leben Nach einer fotografischen Ausbildung wurde er Dokumentarfilmer und Kameraassistent von Willy Winterstein. Als Chefkameramann begann er mit Heimatfilmen, dann folgten Militär- und Musikkomödien.

Seit 1961 arbeitete Lenz fast ausschließlich für Gero Weckers Arca Film, wobei nun Krimis, Abenteuer- und Agentenfilme dominierten. Seit 1967 führte er bei Oswalt Kolles Aufklärungsfilmen die Kamera und war einige Male auch als Regisseur verantwortlich. 1972 beendete Lenz seine Laufbahn beim Film und zog etwas später nach Spanien.

Filmografie (als Kameramann) 1951: Auf neuen Wegen (Kurz-Dokumentarfilm) 1952: Haus im Haus (Kurz-Dokumentarfilm) 1954: Geld aus der Luft 1954: … und ewig bleibt die Liebe 1955: Sohn ohne Heimat 1956: Der Glockengießer von Tirol 1956: Mein Bruder Josua 1956: Solange noch die Rosen blühn 1957: Gruß und Kuß vom Tegernsee 1957: Unter Palmen am blauen Meer 1957: Die Unschuld vom Lande 1957: Der Adler vom Velsatal 1957: Alle Wege führen heim 1958: Mein Mädchen ist ein Postillion 1958: Wenn Mädchen ins Manöver zieh’n 1958: Mikosch, der Stolz der Kompanie 1958: Das verbotene Paradies 1958: Wenn die Conny mit dem Peter 1959: Mikosch im Geheimdienst 1959: Ja, so ein Mädchen mit 16 1960: Wir Kellerkinder 1960: Die junge Sünderin 1962: Das Mädchen und der Staatsanwalt 1962: So toll wie anno dazumal 1962: Heute nacht starker Nebel 1962: Liebling, ich muß dich erschießen 1963: Die lustigen Vagabunden 1963: Die weiße Spinne (auch Herstellungsleitung) 1963: Ferien wie noch nie 1963: Jack und Jenny (auch Herstellungsleitung) 1964: Das Wirtshaus von Dartmoor (auch Herstellungsleitung) 1964: Frühstück mit dem Tod 1964: Lana – Königin der Amazonen 1965: Das Geheimnis der drei Dschunken (auch Schnitt) 1966: Zwei Girls vom Roten Stern 1966: Karriere (A belles dents) 1968: Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe 1968: Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe II – Sexuelle Partnerschaft 1969: Oswalt Kolle: Deine Frau, das unbekannte Wesen 1969: Rat’ mal, wer heut bei uns schläft...? (auch Schnitt) 1969: Oswalt Kolle: Zum Beispiel Ehebruch 1970: Oswalt Kolle: Dein Mann, das unbekannte Wesen (nur Regie) 1970: Oswalt Kolle: Dein Kind, das unbekannte Wesen (auch Regie) 1970: Die liebestollen Baronessen (nur Schnitt) 1971: Das ehrliche Interview (nur Regie) 1972: Facts – Kopenhagen-Sex-Report (auch Regie) 1972: Ich. Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein 1972: Oswalt Kolle: Liebe als Gesellschaftsspiel (auch Regie)

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Vierter Band H – L. Botho Höfer – Richard Lester, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 685 f.

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