Muxía (galicisch und offiziell; spanisch und ehemals amtlich Mugía) ist eine Gemeinde in der galicischen Provinz A Coruña im Nordwesten Spaniens.

Geographie

Der Ort liegt an der Costa da Morte, einem Abschnitt der nordwestspanischen Atlantikküste. Zum Gemeindegebiet gehört mit dem Kap Touriñán der westlichste Punkt des spanischen Festlandes.

Geschichte Die Küste von Muxía gehörte bei der durch den Untergang des Öltankers Prestige im November 2002 ausgelösten Umweltkatastrophe zu den am stärksten betroffenen Gebieten.

Am Abend des 25. Dezember 2013 vernichtete ein Feuer nach einem Blitzeinschlag während des Weihnachtssturms den Dachstuhl und einen Teil des Sanktuariums da Virxe da Barca (Marienheiligtum der Schiffsjungfrau).Sturm zerstört historische Kirche in Nordspanien, spanien-bilder.com, o. D. Die Kirche ist ein wichtiger Wallfahrtsort in Galicien und ein weiteres Ziel vieler Pilger, nachdem sie Santiago de Compostela erreicht haben.

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Legende: Quelle: – grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Gemeindegliederung Die Gemeinde Muxía ist in 14 Parroquias gegliedert:

Wirtschaft + Beschäftigungszahlen der Gemeinde Muxía in den WirtschaftszweigenStand: Februar 2025 Sektor Beschäftigte Anteil in Prozent Ackerbau, Viehzucht und Fischerei30522,66 Industrie1239,14 Bauwirtschaft16912,56 Dienstleistungsbetriebe74955,65 Total 1.346 100,00* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Galicien, IGE

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Galicien