mini|Octave Guillonnet, 1892 Octave Denis Victor Guillonnet, genannt Octave Guillonnet, gelegentlich auch Guillonet (* 21. September 1872 in Paris; † 1967) war ein französischer Maler.
Leben Guillonnet entstammte einer wohlhabenden Familie, die eine Sommerresidenz in Carros nördlich von Nizza an der französischen Côte d’Azur unterhielt und den Rest des Jahres in Garches westlich von Paris lebte.
Guillonnet galt als frühreif, als Lionel Royer ihn bereits im Alter von 13 Jahren als Schüler aufnahm und er zwei Jahre später seine erste Medaille im Pariser Salon gewann. Von dem Salon erhielt er im Alter von 21 Jahren den hors-concours-Status, was übersetzt „erstklassig/konkurrenzlos“ bedeutet und zur Folge hatte, dass der Salon seine Werke vor einer Ausstellung nicht mehr begutachtete, sondern er automatisch als zugelassen galt. 1901 gewann er das nationale Reise-Stipendium, das nur alle zwei Jahre vergeben wurde und ihm erlaubte, sich zu Studienzwecken ein Jahr in Algerien aufzuhalten.
Werk Werke Guillonnets werden im Staatlichen Museum für moderne Kunst in Paris sowie unter anderem in Museen von Bordeaux, Dijon, Nantes und Luxemburg gezeigt. Guillonnet illustrierte auch eine Reihe von Büchern, wie „L’Arlésienne“ von Alphonse Daudet.
Zu seinem Œuvre gehören: La rentrée du troupeau Le soir Le Berger La remontée des vendanges La partie de tennis Retour du marché Au jardin Les baigneuses Garden party (1920) Stillife with Yellow Roses and Parrot (1962)
Weblinks
Guillonnet auf artnet.com (mit Abbildungen einiger Werke)
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