Bitswapping bezeichnet bei DSL-Anschlüssen eine Methode, mit der Daten eines gestörten Übertragung­skanals unterbrechungsfrei auf andere Kanäle umgeleitet werden können.ITU-T: G.992.1: Asymmetric digital subscriber line (ADSL) transceivers. 06-1999ITU-T: G.993.1: Very high speed digital subscriber line transceivers. 06-2004 Dies ermöglicht den Ausgleich der Störung, sofern die Störung nicht dauerhaft ist.

Funktionsweise Bei DSL-Verbindungen kann es bei Störungen zu einem Synchronisationsverlust zwischen DSL-Modem bzw. DSL-Router und DSLAM kommen, welcher zu einem Verbindungsabbruch führt. Mit Bitswapping wird im Falle einer Störung die Anzahl der zugewiesenen Bits oder die Sendeenergie von gestörten Kanälen reduziert. Die auf dem gestörten Kanal reduzierten Daten werden auf andere Kanäle, die noch freie Übertragungskapazität haben, nahtlos umgeleitet. Somit ist auf dem DSL-Anschluss insgesamt eine störungsfreie Datenübertragung möglich.

Einsatz Eingesetzt wird Bitswapping bei den DSL-Varianten: ADSL ADSL2ITU-T: G.992.3: Asymmetric digital subscriber line transceivers 2 (ADSL2). 04-2009 ADSL2+ITU-T: G.992.5: Asymmetric digital subscriber line transceivers 2 (ADSL2) – Extended bandwidth (ADSL2plus). 01-2009 VDSL

Einzelnachweise

Kategorie:Digital Subscriber Line Kategorie:Übertragungstechnik