Urs Oberlin (* 30. März 1919 in Bern; † 25. Juni 2008 in Greifensee) war ein Schweizer Schriftsteller.

Leben

Oberlin studierte Jura und Zahnmedizin an der Universität Fribourg und der Universität Bern. An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde er 1957 mit einer Dissertation über die Zunge des Menschen promoviert.

Im Jahr 1952 erhielt Oberlin den Literaturpreis des Kantons Bern, 1969 wurde er mit dem Literaturpreis des Kantons Zürich ausgezeichnet. Zudem übersetzte er aus dem Italienischen – zum Beispiel Gedichte von Cesare Pavese – sowie Gedichte von Andri Peer aus dem Rätoromanischen.

Werke

Tagmond über Sizilien. Reisebericht. Origo, Zürich 1950. Eos. Gedichte. Origo, Zürich 1951. Feuererde. Origo, Zürich 1952. Gedichte. Claassen, Hamburg 1961. Zuwürfe. Lyrik. Neske, Pfullingen 1964. Kalibaba oder Die Elternlosen. Roman. Claassen, Hamburg 1969. Alle sind niemand. Claassen, Zürich und Stuttgart 1972.

Übersetzungen

Andri Peer: Sgrafits. Rätoromanische Gedichte mit deutscher Übertragung von Urs Oberlin. Rascher, Zürich 1959. Cesare Pavese: Gedichte. Aus dem Italienischen übersetzt von Urs Oberlin. Claassen, Hamburg 1962.

Literatur

Weblinks

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