Die Competizione dell' Opera ist ein internationaler Gesangswettbewerb der italienischen Oper.
1996 wurde mit den “I Cestelli Competizione dell’ Opera” ein internationaler Wettbewerb für die italienische Oper durch Hermann Rauhe (Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg), Peter Ruzicka (Intendant der Hamburger Staatsoper) und Rainer Wulff (NDR) ins Leben gerufen. Nach seinen Durchgängen 1996 und 1998 in Hamburg war der Wettbewerb von 2001 bis 2010 in Dresden beheimatet. 2011, 2016 und 2022 fand er in Russland statt. Künstlerischer Leiter ist der Kulturmanager Hans-Joachim Frey.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs mussten sich in der Vorrunde mit sechs verschiedenen Arien der italienischen Oper für das Semifinale bewerben. Die zehn Besten aus dem Semifinale können dann am Finale teilnehmen.
Heute international gefeierte Sänger waren Finalisten und Preisträger des Wettbewerbes, so Marina Mescheriakova, Ashley Holland, Lado Ataneli, Anja Harteros, Carla Maria Izzo, Woo-Kyung Kim, Latonia Moore und viele andere. Die Jury besteht aus Vertretern europäischer Opernhäuser und Festivals, Künstleragenten, Sängerinnen und Sängern, Dirigenten, Medien- und Hochschulvertretern. Das Finalkonzert der Dresdner Editionen fand in der Semperoper statt. Im Jahr 2008 wurden die Sänger vom Rundfunkorchester des Saarländischen Rundfunks begleitet.
2008 wurde der Wettbewerb vom Competizione dell’ Opera e. V. unter dem Dach des Forum Tiberius – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft Dresden durchgeführt. Unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, kooperierte die Competizione dell’ Opera mit der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Semperoper, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, den Landesbühnen Sachsen, dem Mitteldeutschen Rundfunk sowie dem Saarländischen Rundfunk.
Preisträger 1996 (Hamburg): 1. Preis: Mariana Mescheriakowa, 2. Preis: Sergey Murzaev, 3. Preis: Anja Harteros und Dorothee Jansen 1998 (Hamburg): 1. Preis: Ashley Holland, 3. Preis: Janina Baechle 2001 (Dresden): 1. Preis: Carla Maria Izzo, 2. Preis: Woo Kyung Kim, 3. Preis: Ekaterina Morozowa und Kristiane Kaiser 2002 (Dresden): 1. Preis: Latonia Moore, 2. Preis: Banu Böke, 3. Preis: Hyoung-Kyoo Kang 2004 (Dresden): 1. Preis: Florin Cezar Quatu, 2. Preis: Eun-Ae Kim, 3. Preis: Eleonore Marguerre 2006 (Dresden): 1. Preis: Maria José Siri, 2. Preis: Alexey Markov, 3. Preis: Dante Alcalá 2007 (Dresden): 1. Preis: Sangmin Lee, 2. Preis: Anna Pegova, 3. Preis: Sung-Kon Kim 2008 (Dresden): 1. Preis: Russell Thomas, 2. Preis: Krenare Gashi, 3. Preis: Stephanie Atanasov 2009 (Dresden): 1. Preis: Mária Porubcinová, 2. Preis: Paulina Gonzales Melgarejo, 3. Preis: Youn-Jeong Lee 2010 (Dresden): 1. Preis: Mandy Fredrich, 2. Preis: Olga Pudova, 3. Preis: Donovan Singletary 2011 (Moskau): 1. Preis: Roman Burdenko, 2. Preis: Igor Golovatenko, 3. Preis: Mikhail Korobenikov 2012 (Minsk): 1. Preis: Rahim Mirzakamalov, 2. Preis: Dariya Knyazyeva, 3. Preis. Aiuna Bazargurueva 2013 (Linz): 1. Preis: James Lee, 2. Preis: Ramiz Usmanov, 3. Preis: Kartal Karagedik 2014 (Tashkent): 1. Preis: Barno Ismatullayeva, 2. Preis: Pawel Petrow, 3. Preis: Idrisov Djabrail 2014 (Linz): 1. Preis: Elena Stikhina, 2. Preis: Ekaterina Ferzba, 3. Preis: Junbum Lee und Zsolt Haja 2015 (Linz): 1. Preis: Jaegyeong Jo, 2. Preis: Jaquelina Livieri, 3. Preis: Maria Galkina. Abgerufen am 21. Juni 2018.
Einzelnachweise
Kategorie:Gesangswettbewerb (Klassik) Kategorie:Erstverleihung 1993